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Abschied von den Päpsten

Rund 70.000 Besucher, ein überwältigendes Medienecho und prominente Gäste sorgen für positive Bilanz der Mannheimer Päpste-Schau

© rem, Foto: Maria Schumann

Mehrere Monate beherbergten die Reiss-Engelhorn-Museen wertvolle Schätze aus 1.500 Jahren Papst-Geschichte. Am 26. November 2017 schloss die Sonderausstellung Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt ihre Tore. Insgesamt 69.754 Besucher folgten den Päpsten von der Antike bis zur Renaissance.

Prominente Gäste

Das weltweit einmalige Projekt sorgte bundesweit für Schlagzeilen und lockte zahlreiche prominente Gäste nach Mannheim. Neben Schirmherr Prof. Dr. Norbert Lammert adelten unter anderem Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Erzbischof Dr. Georg Gänswein, der Apostolische Nuntius Erzbischof Dr. Nikola Eterovi?, Gerhard Ludwig Kardinal Müller und Gloria von Thurn und Taxis die Ausstellung durch ihren Besuch.

„Fünf Jahre lang haben wir das Projekt vorbereitet.“, betont rem-Generaldirektor Prof. Alfried Wieczorek. „Da freuen uns natürlich die vielen begeisterten Rückmeldungen von Besuchern, Journalisten, Kollegen und Kooperationspartnern. Einige konnten von den Päpsten nicht genug bekommen und besuchten die Schau gleich mehrfach. Mit Blick auf die Gruppenbuchungen wurden die Erwartungen mehr als erfüllt. Allerdings hat es mich überrascht, dass kirchliche und kirchennahe Gruppen nur einen geringen Teil der Buchungen ausmachten. Da hatten wir uns einen größeren Zuspruch erhofft.“

Begeisterte Pressestimmen

Dass die Präsentation auch bei Journalisten gut ankam, beweisen Pressestimmen zur Ausstellung: „Geradezu spektakulär sind die filmischen Rekonstruktionen der Stadt Rom und vor allem die Nachbildung des Petrusgrabes.“ urteilte beispielsweise die Süddeutsche Zeitung. „Wer herausragende, oft noch nie zuvor in Deutschland zu sehende Kunstwerke sucht, findet sie hier“, schrieb die WELT. „An Opulenz ist die Ausstellung kaum zu überbieten“, war sich der Tagesspiegel sicher und die Frankfurter Allgemeine Zeitung sah in der Schau „[…] den stärksten Kontrapunkt zu den allgegenwärtigen Reformationsschauen des Lutherjahrs.“

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