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Die ganze Welt müsste nach Mannheim pilgern

Kirchliche und weltliche Prominenz besucht die Mannheimer Päpste-Ausstellung

Prof. Dr. Alfried Wieczorek, Kuratorin Dr. Viola Skiba, Prof. Dr. Christoph Markschies, Erzbischof Dr. Georg Gänswein, Dekan Karl Jung, Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, Projektleiter Prof. Dr. Stefan Weinfurter, Gerhard Ludwig Kardinal Müller, Prälat Dr. Wilhelm Imkamp und Christian Specht, Erster Bürgermeister der Stadt Mannheim © rem, Foto: Maria Schumann

„Einzigartig! Das hat Weltniveau. Die ganze Welt müsste nach Mannheim pilgern“ – so begeistert zeigte sich Fürstin Gloria von Thurn und Taxis nach ihrem Besuch der aktuellen Sonderausstellung Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt in den Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen.

Buchvorstellung und Podiumsdiskussion

Anlass ihrer Reise in die Quadratestadt war eine besondere Buchpräsentation, zu der Fürstin Gloria von Thurn und Taxis letzten Freitag  gemeinsam mit den Reiss-Engelhorn-Museen einlud. Vor rund 400 Gästen stellte Gerhard Ludwig Kardinal Müller seine aktuelle Publikation „Der Papst. Sendung und Auftrag“ vor. Zur anschließenden Podiumsdiskussion waren neben dem Kardinal Erzbischof Dr. Georg Gänswein, Präfekt des Päpstlichen Hauses, Prälat Dr. Wilhelm Imkamp sowie der evangelische Theologe und Historiker Prof. Dr. Christoph Markschies gekommen. Die Experten diskutierten kurzweilig und trotzdem fundiert über das Papstamt, Theologie, Ökumene und Reformation.

Voll des Lobes

Die aktuelle Päpste-Schau bildete den perfekten Rahmen für die Beschäftigung mit diesen Themen. So ließen es sich die prominenten Gäste nicht nehmen, der Ausstellung einen Besuch abzustatten und waren voll des Lobes. Bei der Fülle an kostbaren Exponaten fand jeder sein Lieblingsobjekt. Prälat Dr. Wilhelm Imkamp hatten es beispielsweise besonders die eindrucksvollen Originalmosaike aus der Apsis der alten Petersbasilika aus dem 13. Jahrhundert angetan.

„Die Botschaft der Ausstellung ist die Verbundenheit zwischen den Konfessionen“ urteilte Erzbischof Dr. Georg Gänswein beeindruckt. Ganz bewusst richten die Reiss-Engelhorn-Museen mit ihrer Präsentation anlässlich des Reformationsjubiläums das Augenmerk auf die gemeinsame Geschichte von Katholiken und Protestanten. Denn bevor sie vor 500 Jahren getrennte Wege gingen, verband sie 1500 Jahre gemeinsamer und prägender Geschichte.

Der Hausherr, Generaldirektor Prof. Dr. Alfried Wieczorek, freute sich über den großen Zuspruch der Gäste: „Ein Projekt dieser Größe ist natürlich eine besondere Herausforderung, die viel Zeit und Kraft in Anspruch nimmt. Die überwältigenden Reaktionen zeigen, dass das Konzept ankommt und sich unsere Bemühungen gelohnt haben. Durch die vielen positiven Medienberichte wurde Fürstin Gloria von Thurn und Taxis auf die Ausstellung aufmerksam. Dank ihrer Begeisterung und ihres Engagements konnten wir die Buchvorstellung und die hochkarätige Diskussionsrunde in den Reiss-Engelhorn-Museen präsentieren. Eine Veranstaltung – da bin ich mir sicher –, die dafür sorgt, dass Mannheim auch überregional Aufmerksamkeit erfährt.“

www.paepste2017.de

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