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Eine Ode an die Maultasche

Laudatio auf die „Herrgottsb’scheißerle“: Christina und Michael Hauk mit Kabarettist Arnim Töpel © rem, Foto: Lina Kaluza

Mit einer launigen Veranstaltungen haben die Reiss-Engelhorn-Museen letzte Woche kulinarisch auf die kommende Ausstellung Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt eingestimmt. Bei frühlingshaften Temperaturen verwandelte sich der Verkaufsraum der Mannheimer Metzgerei Hauk in eine Bühne. Hauptdarstellerin des Abends war die Maultasche - liebevoll auch als "Herrgottsb'scheißerle" bezeichnet. Ihr widmete sich der Kabarettist Arnim Töpel in seinem augenzwinkernden Programm. Natürlich geht die Liebe zur Maultasche auch durch den Magen und so ließen sich die Gäste die von der Metzgerei Hauk eigens zur Päpste-Ausstellung kreierten Teigtaschen schmecken.

"Herrgottsb'scheißerle"

Die Maultaschen gehen angeblich auf den Einfallsreichtum der Mönche des berühmten Maulbronner Zisterzienserklosters zurück. Sie hatten versucht, etwas Vielfalt in den kargen Speiseplan der Fastenzeit zu bringen und versteckten das zu dieser Zeit streng untersagte Fleisch in einer Teigtasche. Der Volksmund erinnert sich dieser Geschichte mit dem Beinamen "Herrgottsb'scheißerle".

Mannheimer Papstgeschichten

Die "Herrgottsb'scheißerle" der Metzgerei Hauk und viele weitere kulinarische Köstlichkeiten zur Schau finden Sie in der Broschüre Mannheimer Papstgeschichten.

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