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Von Pulverdampf und Schlachtidyll

Ein Meisterwerk des weltberühmten Frankenthaler Porzellans erstrahlt in der Ausstellung „Von Pulverdampf und Schlachtidyll“. Selten hat sich ein Kaffee- und Teeservice mit 43 Teilen so vollständig erhalten. C. H. Winterstein, einer der besten Frankenthaler Porzellanmaler, schuf die Malereien um 1766. Reiterkämpfe vor historischer Kulisse, rastende Soldaten bis hin zu dramatischen Schlachten vermitteln ein idealisiertes Bild vom Kriegsgeschehen im 18. Jahrhundert.

Das kunstfertige Geschirr gehört zu den Prunkwerken der kurfürstlichen Porzellanmanufaktur Carl Theodors in Frankenthal. Ob es benutzt wurde, und später als kostbares Schaustück gedient haben könnte, bleibt wohl für immer ein Geheimnis. Heute zeugt es als Glanzstück in der Porzellansammlung der Reiss-Engelhorn-Museen von der hohen Kunstfertigkeit und dem Reichtum am Hof der kurpfälzischen Residenzstadt Mannheim.

Lassen Sie sich auf eine Zeitreise in die Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts entführen, als das weiße Gold von China aus seinen Siegeszug in Europa antrat. Gemälde, Grafi ken, Fayencen und Waffen aus den Sammlungsbeständen der Reiss-Engelhorn-Museen stellen das Service in seinen historischen Kontext und erklären die dargestellten Motive. So lernen Sie die spannenden und facettenreichen Vorstellungswelten jener Zeit kennen.

Bildergalerie

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Katalog zur Ausstellung

Zur Ausstellung erscheint im Verlag Schnell & Steiner der Begleitband "Von Pulverdampf und Schlachtidyll. Weißes Gold aus der Frankenthaler Manufaktur", herausgegeben von Alfried Wieczorek und Christoph Lind.

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