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Über die Ausstellung

Aus dem Land des aufsteigenden Drachen

Prunkvolle Zepter aus Jade, kostbare Fabelwesen aus Terrakotta, riesige Trommeln aus Bronze. Diese und andere spektakuläre Funde holt die Sonderausstellung „Schätze der Archäologie Vietnams“ erstmals nach Europa. Sie stammen von historisch bedeutsamen Fundplätzen, wie der Tempelstadt Mỹ Sơn im Dschungel Mittelvietnams und dem Kaiserpalast Thăng Long in der Hauptstadt Hà Nội, beides UNESCOWeltkulturerbe-Stätten. Die Ausstellung wagt erstmals in Deutschland einen umfassenden Blick auf dieses kulturell wie geschichtlich reiche Land mit seiner fernöstlichen Lebenswelt zwischen dem Delta des Roten Flusses im Norden und dem Mekong im Süden.

Blick in die Ausstellung

Schätze der Archäologie Vietnams

In der Ausstellung erwarten Sie beeindruckende Schätze der Archäologie Vietnams. Unsere Bildergalerie gibt Ihnen einen ersten Eindruck, was Sie erwartet.

Blick in die Ausstellung

Ein Land im Spannungsfeld verschiedener Kulturen

Kein Land in Südostasien hat in den letzten Jahrzehnten so viele Ausgrabungen durchgeführt und so viele Museen gebaut wie Vietnam. Anhand der archäologischen Entdeckungen der vergangenen sechs Jahrzehnte begibt sich der Besucher auf eine faszinierende Reise durch mehr als zehn Jahrtausende Kulturgeschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Ob älteste Steinzeitfunde, Beispiele exzellenten Bronzehandwerks oder Goldobjekte: Aus acht Museen des Landes wurden archäologische Kostbarkeiten zusammengeführt. Sie stammen aus bizarren Höhlen-Landschaften, aus Gräbern versteckt im Dschungel sowie entlegenen Siedlungen in Flusstälern und Hochebenen.

Nationalschätze Vietnams erstmalig in Deutschland

Über 250 Exponate von mehr als 40 Fundkomplexen erzählen die zehn Jahrtausende umfassende Geschichte eines der faszinierendsten Länder Südostasiens im Spannungsfeld von Indien und China, von der Steinzeit bis in die jüngste Vergangenheit. Darunter befinden sich Objekte, die in Vietnam als Nationalschätze eingestuft sind und die niemals zuvor in Deutschland zu sehen waren, wie Terrakotta-Drachenköpfe aus der Palastanlage von Thăng Long (11. – 13. Jh.) oder der Siegelstempel des Kaisers Minh Mạng von 1827 aus 5 kg purem Gold.

40 Jahre deutsch-vietnamesische Zusammenarbeit

Das Ausstellungsprojekt steht im Zeichen der 40-jährigen diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Vietnam. 2016 haben der damalige deutsche Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier und der vietnamesische Kulturminister Dr. Nguyễn Ngọc Thiện für das Projekt die Schirmherrschaft übernommen. Nach den erfolgreichen Präsentationen der Ausstellung im LWL-Museum für Archäologie in Herne und im Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz ist die einzigartige Schau vom 16. September 2017 bis 7. Januar 2018 als letzte Station in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim zu sehen.

Bildergalerie

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Kontakt: Tel 0621 - 293 37 71,
buchungen.rem­­@mannheim.de

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