Lange Familiennacht trotz Schneegestöber ein großer Erfolg


© rem, Foto: Jean Christen

Trotz Schneegestöber kamen mehr als 600 kleine und große Besucher am letzten Samstag zur Langen Familiennacht. Auf dem Programm standen zahlreiche Aktionen rund um die Alexander-Ausstellung.

 

Bereits am Eingang wurden die Nachtschwärmer von Makedonen, Griechen, Thrakern und Persern begrüßt. Die Mitglieder der Gruppe Hetairoi zeigten, welche Kleidung und Waffen die einzelnen Gruppen zur Alexanderzeit trugen. 81 Schüler des Karl-Friedrich-Gymnasiums spielten über die ganze Fläche verteilt Lebensstationen des berümten makedonischen Königs nach. An Aktionstischen und bei Erlebnisführungen lösten die Besucher den Gordischen Knoten, malten Schlangendrachen, werkten Goldlöwen oder hielten Notizen in Keilschrift fest. Außerdem wurde mithilfe neuester Technik jeder Besucher Teil eines digitalen Alexander-Mosaiks.

 

www.alexander-der-grosse-2009.de



Verlängerte Öffnungszeiten der Alexander-Ausstellung


Nur noch bis 21. Februar 2010 ist der Feldherr Alexander der Große zu Gast in den rem. Dann schließt die erfolgreiche Sonderausstellung „Alexander der Große und die Öffnung der Welt“ ihre Pforten. Die Ausstellung erfreut sich anhaltender Beliebtheit und ist zu einem Besuchermagneten geworden. Um allen Interessierten die Möglichkeit zu geben, die große Sonderausstellung noch zu besuchen, verlängern die rem jetzt die Öffnungszeiten. An folgenden Tagen ist die Ausstellung länger geöffnet. Letzter Einlass ist jeweils eine Stunde vor Schließung.

 

Sa 30.1.2010 | 11 - 23 Uhr | ab 18 Uhr Lange Familiennacht

Sa 6.2.2010 | 11 - 23 Uhr

Sa 13. - Fr 19.2.2010 (außer Mo 15.2.2010) | jeweils 11 - 21 Uhr

Sa 20.2.2010 | 11 - 23 Uhr

 

www.alexander-der-grosse-2009.de



Buchpräsentation der ersten Publikation zur Staufer-Ausstellung


Stefan Weinfurter, Bernd Schneidmüller, Alfried Wieczorek, Elisabeth Handle und Andreas Auth / © rem, Foto: Ines Mütsch

„Wir wollen mit diesem schönen Buch die Vorfreude auf die Mannheimer Staufer-Ausstellung anheizen“. Unter dieser Devise stellte Prof. Stefan Weinfurter am 28. Januar 2010 im restlos gefüllten Florian-Waldeck-Saal in einem Festvortrag die erste Publikation zur Staufer-Ausstellung vor.

 

Der fünfhundert Seiten starke, reich bebilderte Band, den Weinfurter gemeinsam mit seinem Heidelberger Kollegen Prof. Bernd Schneidmüller und rem-Generaldirektor Alfried Wieczorek herausgibt, enthält 30 Beiträge der renommiertesten Experten der Staufer-Forschung. Unter dem Titel "Verwandlungen des Stauferreichs" werden die spannenden Ergebnisse einer gleichnamigen Tagung vom Herbst 2008 veröffentlicht.

 

www.staufer2010.de



Reisemesse CMT im Zeichen der Staufer


Auf der CMT Reisemesse informierten Dr. Alexander Schubert (Reiss-Engelhorn-Museen) und Monika Fleischmann (CAB Artis, Bamberg) die Besucher über die bevorstehenden Kulturereignisse. © CES für rem

Gemeinschaftliches Auftreten für Mannheimer Kulturereignis

 

Stuttgart / Mannheim - Eine positive Bilanz zogen die knapp 2.000 Aussteller der am Sonntag zu Ende gegangenen Reise-messe CMT in Stuttgart. Etwa 200.000 Besucher nutzten die Gelegenheit, sich an neun Tagen über die attraktivsten Reiseziele der bevorstehenden Saison zu informieren. Wie bereits im Vorjahr war das Interesse an Kurz- und Deutschlandreisen in Zeiten knapperer Kassen besonders groß.

 

Zu den auf der Messe präsentesten Reisezielen im Deutschland-Tourismus zählten dabei die Mannheimer Staufer-Ausstellung und die begleitenden Veranstaltungen im Stauferjahr, an dem sich neben Mannheim 32 weitere süddeutsche Städte beteiligen. Anlässlich der großen Mittelalterschau der Reiss-Engelhorn-Museen wurde in Baden-Württemberg offiziell das „Stauferjahr 2010“ ausgerufen. Dementsprechend umfangreich präsentierte die Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) in Halle 6 das bevorstehende Kulturereignis.

Alle drei Hochglanz-Magazine „Kulturland“, „Baden-Württemberg erleben“ und „Genießerland“ widmen sich in ihren Jahresausgaben 2010 auf Sonderseiten der Staufer-Ausstellung und dem Rahmenprogramm. Zusätzlich stellte die TMBW ihre neue Broschüre „Stauferjahr 2010“ vor, in der über 18 attraktive staufischen Reiseziele berichtet wird.

 

„Schon als wir 2007 mit den Vorbereitungen des Projekts begannen, war ein großes Interesse an der Staufer-Ausstellung zu spüren. Inzwischen ist ein riesiges Netzwerk aus gewichtigen Partnern entstanden, die das gemeinsame Interesse haben, das Stauferjahr 2010 zu einem kulturellen Großereignis zu machen und die geschichtsträchtigen Orte vorzustellen, an denen Europas bedeutendste Dynastie die hohen Mittelalters tätig war“, sagt Dr. Alexander Schubert von den Reiss-Engelhorn-Museen, der das Stauferjahr koordiniert.

 

www.staufer2010.de



125.000 Besucher bei Alexander dem Großen


Von links nach rechts: Thomas Deufel (LBBW), Kulturbürgermeister Michael Grötsch, Ursula Mohn, Helmut Witt, Prof. Alfried Wieczorek, Dr. Nicola Crüsemann.
© rem, Foto: Jean Christen

Eine neue Bestmarke des Besucherzuspruchs erreichte die Ausstellung „Alexander der Große und die Öffnung der Welt“ der Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen (rem). Die große kulturgeschichtliche Schau, die den Feldzug des legendären Königs nach Asien thematisiert, wurde nach 90 Ausstellungstagen bereits von 125.000 Kulturinteressierten besucht.

Kurz nach 12 Uhr betraten Ursula Mohn und ihr Bruder Helmut Witt das Museum Weltkulturen, wurden dort von Mannheims Kulturbürgermeister Michael Grötsch mit einem bunten Blumenstrauß empfangen und als 125.000. Besucher begrüßt. Die überraschten Jubiläumsgäste, die zum Ausstellungsbesuch aus Stuttgart mit der Bahn angereist waren, wurden reichlich beschenkt.

Als Vertreter der Landesbank Baden-Württemberg überreichte Thomas Deufel dem Geschwisterpaar eine silberne Alexander-Medaille. Von Prof. Alfried Wieczorek, dem Generaldirektor der rem, erhielten sie den Ausstellungskatalog. Kuratorin Dr. Nicola Crüsemann steuerte das aktuelle DAMALS-Heft zu Alexander dem Großen bei.

Insgesamt erweist sich „Alexander der Große“ als touristische Attraktion für Gäste. Über Zweidrittel aller Besucher kommen anlässlich der Ausstellung von außerhalb nach Mannheim. 1.500 Reisegruppen ließen sich bereits durch die Ausstellung führen. Derzeit treffen täglich weitere Buchungen ein, so dass mit großem Besucheransturm auch an den verbleibenden Ausstellungstagen zu rechnen ist.  

Noch bis 21. Februar ist die hoch frequentierte Sonderausstellung zu sehen. Mehr Infos gibt es auf www.alexander-der-grosse-2009.de



Stauferkaiser locken nach Mannheim und Italien


Der Tourismus wird in hohem Maße vom Stauferjahr 2010 profitieren. Diese Prognose wagen die Verantwortlichen der Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen (rem) anlässlich des gerade zu Ende gegangenen 16. Reisemarkts Rhein-Neckar-Pfalz.

 

Vom 8. bis 10. Januar präsentierten rund 300 Aussteller in der Mannheimer Maimarkthalle attraktive nationale und internationale Reiseziele. Mit Italien als Partnerland stimmte die Reisemesse bereits auf das große süddeutsche Kulturereignis des Herbsts 2010 ein. Dann wird die Mannheimer Ausstellung „Die Staufer und Italien“ die mittelalterlichen Verbindungen zwischen Deutschland und Italien am Beispiel hochrangiger Kunstobjekte vorstellen. Am Stauferjahr 2010, das vom Tourismus-Marketing Baden-Württemberg offiziell ausgerufen wurde, beteiligen sich neben Mannheim 32 weitere Orte und Stätten in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, Bayern und dem Elsass.

In seiner Eröffnungsansprache würdigte Mannheims Erster Bürgermeister Christian Specht die Staufer-Ausstellung als „herausragendes Kulturprojekt“, an dem renommierte Institutionen in Deutschland und Italien beteiligt seien und das für die Stadt einen besonderen Höhepunkt darstelle. Zustimmung erhielt er von Reisemarkt-Organisator Prof. Dr. Klaus Frank von TMS Messen-Kongresse-Ausstellungen: „Der im Mannheim eingeschlagene Weg, im Städtetourismus auf die Anziehungskraft der großen kulturhistorischen Ausstellungen der Reiss-Engelhorn-Museen zu setzen, ist ganz sicher der richtige“, so der renommierte Tourismus-Experte.

 

Mehr über die Ausstellung erfahren Sie auf www.staufer2010.de



Sensationeller Zuspruch: rem begrüßen 100.000sten Besucher der Alexander-Schau


© CES für rem

Grund zur vorweihnachtlichen Freude hatten am 22. Dezember 2009 sowohl ein überraschter Ausstellungsgast als auch die Verantwortlichen der rem. Sie konnten bereits den 100.000. Besucher der erfolgreichen Alexander-Ausstellung begrüßen. Der glückliche Ehrengast war Erich Zipse aus Bensheim. Er kam gemeinsam mit seinen Enkelkindern Benedict (15), Valentin (12) und Lousie (10). Durchschnittlich strömen täglich 1.500 Besucher ins Museum Weltkulturen, um den Spuren des sagenumwobenen makedonischen Herrschers zu folgen.

 

www.alexander-der-grosse-2009.de

 

 



Öffnungszeiten an Weihnachten und Neujahr

Die Reiss-Engelhorn-Museen haben am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag und an den Neujahrsfeiertagen geöffnet:

 

Freitag, 25. Dezember 2009: 11 - 18 Uhr

Samstag, 26. Dezember 2009: 11 - 18 Uhr

Freitag, 1. Januar 2010: 11 - 18 Uhr

Mittwoch, 6. Januar 2010: 11 - 18 Uhr

 

An Heiligabend, 24. Dezember 2009 und Silvester, 31. Dezember 2009 haben die Reiss-Engelhorn-Museen geschlossen.



Reiss-Engelhorn-Museen beteiligen sich an EU-Projekt zum Thema Milch

Die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim beteiligen sich an einem groß angelegten EU-Projekt zum Themenkomplex Milch. Das Projekt trägt den Namen LeCHE, was kurz für die englische Bezeichnung für Laktase-Persistenz und die Anfänge der Kulturgeschichte Europas steht. Es vereint Wissenschaftler aus 13 renommierten europäischen Institutionen aus sieben Ländern. Die EU fördert das Projekt mit 3,3 Millionen Euro.

 

rem-Link

EU-Projekt: LeCHE




Kuriere aus der Staatlichen Eremitage St. Petersburg begutachten einen goldenen Flakon.
© CES für die rem

Die Reiss-Engelhorn-Museen verwandeln sich in eine Schatzkammer

Im Museum Zeughaus der Reiss-Engelhorn-Museen herrscht geschäftiges Treiben. Die Vorbereitungen für die neue Sonderausstellung „Das Gold der Steppe – Fürstenschätze jenseits des Alexanderreichs“ (26.11.2009 – 25.5.2010) laufen auf Hochtouren. Einzigartige Goldobjekte aus der Staatlichen Eremitage in St. Petersburg und aus den Historischen Museen in Kiew und Asow sind sicher in Mannheim eingetroffen und werden nun mit größter Sorgfalt von Kurieren und den Ausstellungsrestauratoren in ihre Vitrinen verbracht.

 

Weitere Informationen zur Ausstellung




Georg Wacker (li) überreicht Hansjörg Probst das Bundesverdienstkreuz
© rem, Foto: Ines Mütsch

Ehrenmitglied des MAV Hansjörg Probst erhält das Bundesverdienstkreuz

In festlichem Rahmen erhielt Hansjörg Probst das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Die Laudatio und Überreichung übernahm Georg Wacker, Staatssekretär im Ministerium für Kultur, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg. Er wies auf das langjährige und vielfältige Engagement von Hansjörg Probst hin. In vielerlei Hinsicht hat er sich um seine Heimatstadt Mannheim verdient gemacht. Über die Ehrung mit dem Bundesverdienstkreuz zeigte sich Probst sehr überrascht, "...aber man fühlt sich nicht schlecht dabei", gab er lachend zu.

 

Mehr als 20 Jahre war der heute 77-Jährige Direktor des Karl-Friedrich-Gymnasiums und hat Generationen von Schülern geprägt und für Geschichte begeistert. Seine Leidenschaft war und ist die Geschichte - vor allem die Geschichte der Stadt Mannheim und der Kurpfalz. 25 Jahre lenkte er die Geschicke des Mannheimer Altertumsvereins (MAV), dessen Ehrenmitglied er heute ist. Zahlreiche Publikationen, Vorträge und Firmenporträts, aber auch Ausstellungsprojekte zeugen von seinem unermüdlichen Einsatz.

 



Neue Buchreihe: Mannheimer historische Schriften


© rem, Foto: Ines Mütsch

Am Donnerstag, den 12. November 2009 stellte der Mannheimer Altertumsverein von 1859 seine neue Buchreihe „Mannheimer historische Schriften“ vor. Die Mannheimer historischen Schriften widmen sich bisher zu unrecht weitgehend vernachlässigten Aspekten der Stadtgeschichte. Die ersten drei Bände stellen sehr unterschiedliche historische Persönlichkeiten in den Mittelpunkt: den ehemaligen Mannheimer Oberbürgermeister Hermann Heimerich und mit ihm den Wiederaufbau der Quadratestadt nach dem 2. Weltkrieg, Louise von Hompesch (1775/77-1801), die zwischen Traditionen und den Ideen der Französischen Revolutionen hin- und hergerissen wurde, sowie den Universalgelehrten Cosimo Alessandro Collini (1727-1806), der am Hofe des Kurfürsten Carl Theodor gewirkt hat. Die Bände sind ab sofort im Buchhandel erhältlich.

 

rem-Links:

 

Mannheimer Altertumsverein von 1859

 

Flyer Mannheimer historische Schriften (pdf) 




Frau mit zwei Kindern. © rem, Foto: Jean Christen

Großer Erfolg für Mannheimer Mumien-Schau auch in Bozen

Fast 200.000 Besucher haben in knapp acht Monaten die Sonderausstellung "Mumien - Der Traum vom ewigen Leben" im Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen gesehen. Erstmalig präsentierten die Reiss-Engelhorn-Museen die weltweit größte Mumien-Ausstellung 2007/2008 in Mannheim. Bereits damals stieß die erstmals das Thema in seiner Ganzheit umfassende Ausstellung auf eine enorme Besucherresonanz.

 

Zunächst kontrovers diskutiert, konnten die Reiss-Engelhorn-Museen mit der wissenschaftlich sorgfältig vorbereiteten Ausstellung und der zurückhaltenden Präsentation schließlich die Fachwelt und ein breites Publikum überzeugen. „Die Reiss-Engelhorn-Museen haben sich einer schwierigen Aufgabe und einer damit verbundenen Diskussion gestellt und sind so auch der Verantwortung gegenüber dem Thema von Seiten des Museums nachgekommen.“ so Prof. Dr. Alfried Wieczorek, Vorstandsvorsitzender der Curt-Engelhorn-Stiftung und leitender Direktor der Reiss-Engelhorn-Museen, der sich über das große Interesse an „Mumien – Der Traum vom ewigen Leben“ freut.

 

Ein großer Teil der Ausstellung wird ab November 2009 in Kassel zu sehen sein. Ab Juni 2010 tourt sie dann für drei Jahre durch die Vereinigten Staaten. Das Mannheimer German Mummy Project erforscht seit seiner Gründung 2004 zusammen mit renommierten Kooperationspartnern weltweite Mumienfunde. Dank modernster Forschungsmethoden gewinnen die Wissenschaftler stets neue Erkenntnisse, die sie in die Ausstellungsarbeit einfließen lassen.

 

rem-Links zum Thema:

 

German Mummy Project

 



rem freuen sich über 30.000sten Besucher der Alexander-Schau


© CES für rem

Nach nur 22 Ausstellungstagen hat die Alexander-Schau bereits 30.000 Besucher ins Museum gelockt. Am 29. Oktober 2009 begrüßte Direktor Alfried Wieczorek die überraschte, aber hoch erfreute 30.000ste Besucherin. Alexandra Maier-Borst aus Heidelberg nutzte gemeinsam mit ihren Söhnen Moritz (14) und Jonas (11) sowie dem Freund Mauritz Macke (11) die Herbstferien für einen Besuch der Ausstellung. Prof. Wieczorek ist mit der bisherigen Bilanz hoch zufrieden. Auch die Führungsbuchungen können sich sehen lassen. Bisher haben sich schon gut 500 Gruppen zur Ausstellung angemeldet.

 

www.alexander-der-grosse-2009.de

 

 

 



Wissenschaftliches Kolloquium des Mannheimer Altertumsvereins

J. W. Zincgref und der Heidelberger Späthumanismus.

Zur Blüte- und Kampfzeit der calvinistischen Kurpfalz

 

26. - 28. November 2009

 

Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim

 

Programm (pdf)

 

Der Mannheimer Altertumsverein von 1859 stellt zusammen mit dem Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg und den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim Leben und Werk des nahezu in Vergessenheit geratenen Gelehrten Julius Wilhelm Zincgref in den Mittelpunkt. Als Dichter, Publizist, Historiker, Jurist und Diplomat veröffentlichte er seine Schriften in neulateinischer und frühneuhochdeutscher Sprache.

 



Mannheimer Altertumsverein von 1859 feiert 150-jähriges Jubiläum


MAV-Vorsitzender Prof. Dr. Hermann Wiegand übergibt das niederländische Gemälde von Willem Gillisz Kool an Dr. Petra Hesse-Mohr, Leiterin des Museums Zeughaus, Reiss-Engelhorn-Museen
© rem, Foto: Jean Christen

Mit einem Festakt am vergangenen Sonntag feierte der Mannheimer Altertumsverein von 1859 (MAV) sein 150-jähriges Jubiläum. Die Festredner, Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, der Vorstandsvorsitzende der Curt-Engelhorn-Stiftung und leitende Direktor der Reiss-Engelhorn-Museen (rem) Prof. Dr. Alfried Wieczorek sowie der Vorsitzende des Mannheimer Altertumsvereins Prof. Dr. Hermann Wiegand erinnerten an die bedeutenden Leistungen, die der Altertumsverein seit Mitte des 19. Jahrhunderts für Mannheim und seine Bürgerinnen und Bürger erbracht hat. Der renommierte Tübinger Historiker Prof. Dr. Dieter Langewiesche reflektierte in seinem Festvortrag „Vereine und Feste im 19. Jahrhundert“ über das Gründungsjahrhundert des MAV. Anlässlich des Jubiläums erwarb der Mannheimer Altertumsverein für die Gemäldesammlung der Reiss-Engelhorn-Museen das Bild „Dünenlandschaft von Egmond-aan-Zee mit Fischverkauf“ (um 1650) des niederländischen Malers Willem Gillisz Kool (1608/09 – 1661). Der MAV zählt heute zu den ältesten Vereinsgründungen in Deutschland.

 

rem-Link:

 

Geschichte des Mannheimer Altertumsvereins von 1859

 



Reiss-Engelhorn-Museen bauen Kulturkooperationen mit Partnern der freien Mannheimer Kulturszene auf

Das Mannheimer Live- und Eventhaus Capitol und das Mannheimer KulturNetz sind neue Kulturpartner der Reiss-Engelhorn-Museen (rem). Damit beschreiten die rem mit den Vertretern der freien Szene neue Wege zum Wohle der regionalen Kulturlandschaft. Die stärkere Zusammenarbeit ist ein wichtiger Beitrag zur intensiven Vernetzung der Mannheimer Kulturschaffenden... [mehr



Tourismus-Marketing Baden-Württemberg setzt auf Staufer

Mannheimer Ausstellungsprojekt wird Landesthema 2010

 

Stuttgart/Mannheim – Als Schauplatz des zentralen Kulturereignisses im kommenden Jahr, der Ausstellung „Die Staufer und Italien“, erhält Mannheim kompetente Unterstützung von Baden-Württembergs oberster Tourismusorganisation. Die Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) mit Sitz in Stuttgart wird das Stauferjahr 2010 in den Mittelpunkt ihrer Marketingmaßnahmen im Segment Kultur stellen.

 

„Die jetzt beschlossene Unterstützung unseres Projekts durch die TMBW ist eine besondere Auszeichnung und ein bedeutender Schritt auf dem Weg, Mannheim als hochkarätiges Kulturreiseziel dauerhaft zu positionieren. Das kommt dem überregionalen Image der Stadt insgesamt sehr zu Gute“, sagt Dr. Alexander Schubert, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit für die rem.

 

www.staufer2010.de

 

 



Luthers Tischreden von 1566 an die Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen


von links: Dr. Klaus Cantzler, Ehrenvorsitzender des Fördererkreises für die Reiss-Engelhorn-Museen; Dipl.-Ing. Gerhard Kühn, freier Architekt; Dr. Hans-Jürgen Buderer, Reiss-Engelhorn-Museen; Julia Kühn, M.A.; Rolf Kentner, Vorsitzender des Fördererkreises für die Reiss-Engelhorn-Museen
© rem, Foto: Jean Christen

Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Fundsache Luther – Archäologen auf den Spuren des Reformators “ der Reiss-Engelhorn-Museen hat der Mannheimer Architekt Gerhard Kühn der Fördererstiftung für die Reiss-Engelhorn-Museen aus seiner privaten Sammlung eine der seltenen Erstausgaben  der Tischreden Martin Luthers von 1566 übergeben.

 

Gerhard Kühn entdeckte die Original-Erstausgabe der Lutherschen Tischreden bei einer Tante in Unterfranken. Jetzt gibt er das Familienerbstück aus den Händen. „Das Buch ist viel zu empfindlich, um darin zu Lesen. Im Museum ist es hingegen besser aufbewahrt. Die konservatorischen Bedingungen werden der bibliophilen Kostbarkeit gerecht“, äußert sich der großzügige Geber.

 

Die Besonderheit dieser Erstausgabe besteht zum einen darin, dass von ihr nur noch wenige Exemplare erhalten sind. Zum anderen ist sie im Gegensatz zu den schon wenig später neu aufgelegten Ausgaben, die mit zahlreichen redaktionellen Veränderungen der Autoren herausgegeben wurden, die dem Wortlaut Luthers wohl noch am nächsten stehende.

 

 




Surfen mit Barbarossa

Internet-Auftritt zur großen Staufer-Schau

 

Exakt ein Jahr vor dem großen Ausstellungsereignis "Die Staufer und Italien" wird ein umfangreicher Internetauftritt veröffentlicht, der regelmäßig über den Stand der Vorbereitungen informiert und Hintergrundinformationen den Staufern bietet:

 

www.staufer2010.de

 

 



Reiss-Engelhorn-Museen unterstützen das Mannheimer Stadtmarketing

Mannheims Ruf verbessern und die Stadt überregional bekannt machen - das sind die Ziele der Stadtmarketing GmbH. Künftig wird sie dabei von zwei wichtigen Institutionen tatkräftig unterstützt. Die Universität Mannheim und die Reiss-Engelhorn-Museen tragen durch ihre Arbeit zur Imagewerbung der Quadratestadt bei. "Wenn die rem Ausstellungen in Dubai und New York veranstalten, dann ist das bestes Stadtmarketing", äußerte sich Johann Wagner, Geschäftsführerer der Stadtmarketing GmbH, gegenüber der Tageszeitung Mannheimer Morgen. Damit wächst die Zahl der Gesellschafter in der Stadtmarketing GmbH auf insgesamt fünfzehn.  




"Fahrtziel Kultur" jetzt als Flash Paper und als pdf-Download

Zehn der bedeutendsten Kulturmetropolen Deutschlands werben für gemeinsame Interessen. Im Projekt „Fahrtziel Kultur“ haben sich Städte wie Aachen, Bamberg und Regensburg zusammengeschlossen, um Besucher auf ihr mittelalterliches Kulturerbe aufmerksam zu machen. Die große, für 2010 von den Reiss-Engelhorn-Museen geplante Mittelalter-Ausstellung "Die Staufer und Italien" öffnet für Mannheim die Türen zum elitären Kreis der großen deutschen Kulturstädte.

 

Die Broschüre "Fahrtziel Kultur" ist in zweiter Auflage erschienen. Sie steht jetzt auch online als Flash Paper und pdf-Download zur Verfügung:

 

Fahrtziel Kultur (Flash Paper)

 

Fahrtziel Kultur (pdf-Download)

 



Italienische Lebensart in Mannheim


© CES für rem, Foto: Elisabeth Krismer

Wer im kommenden Jahr die Deutschlandreise dem Auslandsurlaub vorzieht, muss deshalb nicht auf italienische Ferienstimmung verzichten. Städtereisende, die sich für einen Mannheim-Besuch entscheiden, erwartet nicht nur die hochkarätige Ausstellung „Die Staufer und Italien“ in den Reiss-Engelhorn-Museen. Italienische Lebensart gibt es in der Quadratestadt inklusive. Dies stellt ein neu erschienener Stadtführer unter Beweis.

 

Ob es die aus Mailand stammende, historische Einrichtung einer Espressobar ist, der typisch italienische, prall gefüllte Supermercato mit Schinken- und Käsespezialitäten oder der Erfinder des Spaghetti-Eises höchstpersönlich: Bei diesem Stadtspaziergang spüren Sie Verborgenes auf und lernen das breit gefächerte Angebot an italienisch geprägten Geschäften, Restaurants, Spezialitätenläden, Straßencafés, Marktständen und Stadtansichten kennen. Die Broschüre gibt es an unseren Museumskassen und in den beteiligten Geschäften.

 

Broschüre zum Herunterladen (pdf)

 

www.staufer2010.de



Start der Dreharbeiten für große Robert-Häusser-Dokumentation


© Robert Häusser

Fördererkreis für die Reiss-Engelhorn-Museen ermöglicht Filmprojekt anlässlich des 85. Geburtstages des Fotokünstlers

 

Eine außergewöhnliche Finanzierungsbereitschaft des Fördererkreises für die Reiss-Engelhorn-Museen ermöglicht die Realisierung des Filmprojekts „Robert Häusser – Leben und Werk“. Mitte August starten die Dreharbeiten für die große Dokumentation über den preisgekrönten Fotografen. Der in Mannheim lebende Künstler Robert Häusser feiert dieses Jahr seinen 85. Geburtstag. Den Film realisiert der auch international renommierte Filmemacher und Kunstkritiker Rudij Bergmann. Der Fördererkreis für die Reiss-Engelhorn-Museen unterstützt das Filmprojekt mit einer großzügigen Finanzierung in Höhe von 70.000 Euro. Weitere 10.000 Euro trägt die Heinrich-Vetter-Stiftung bei. Der Fördererkreis richtet am 8. November 2009 die Geburtstagsfeierlichkeiten für Robert Häusser aus, in deren Rahmen der Film „Robert Häusser – Leben und Werk“ als Preview präsentiert wird.

 




Flakon für aromatische Substanzen, 2. Hälfte 2./Anfang 3. Jh., Gold, Granat
© Staatliche Eremitage Sankt Petersburg

Reiss-Engelhorn-Museen zeigen im Herbst "Das Gold der Steppe"

Parallel zur Ausstellung „Alexander der Große und die Öffnung der Welt“ bieten die Reiss-Engelhorn-Museen ihren Besuchern ab dem 26. November 2009 ein weiteres großes Ausstellungserlebnis. Die Schau „Das Gold der Steppe. Fürstenschätze jenseits des Alexanderreichs“ zeigt einzigartige Hinterlassenschaften der Völker, die am Rand des Alexanderreichs lebten. Lange vor den Hunnen und Mongolen hielten sich im angrenzenden eurasischen Steppenraum Skythen und Sarmaten auf. Diese Steppenbewohner haben keine schriftlichen Aufzeichnungen hinterlassen, dafür aber Artefakte ihrer unglaublich hoch entwickelten Kultur... [mehr]

 




Neue Publikation zu Mumien und Museen

Ein neues Standardwerk zum Thema Mumien und Museen ist kürzlich im Verlag Regionalkultur erschienen. Die Publikation „Mumien und Museen“ umfasst Beiträge namhafter Referenten des Mumien-Symposiums, das im Februar 2008 im Rahmen der Mannheimer Sonderausstellung „MUMIEN – Der Traum vom ewigen Leben“ in den Reiss-Engelhorn-Museen stattgefunden hat. Sie beinhaltet die Zusammenfassung aktueller Forschungserkenntnisse.

 

  • herausgegeben von Alfried Wieczorek, Wilfried Rosendahl und Hermann Wiegand
  • 166 Seiten mit 120 farbigen Abbildungen
  • Preis: 19,90
  • ISBN 978-3-89735-586-6
  • erhältlich an den Kassen der Reiss-Engelhorn-Museen



Stadtrat Dr. Jens Kirsch (Stadt Mannheim), Liselotte Homering (rem), Erich Spieker (ADAC) und Manfred Rosenberg (ADAC) präsentieren die neue Auflage der Schillerbroschüre.
© ADAC, Foto: A. Sinz

Mit dem ADAC auf Schillers Spuren wandeln

Zum Geburtsjahr des berühmten Dichters bringt der Automobilclub die neue Auflage der ADAC-Broschüre "Überall Schiller" heraus.

 

"Wir möchten zur Geburt Schillers, die sich 2009 zum 250. Mal jährt, anregen, die Lebensstationen des Dichters touristisch zu erleben." erklärte Erich Spieker, Vorstandsmitglied des ADAC Hessen-Thüringen für Reise, Freizeit und Tourismus übereinstimmend mit Manfred Rosenberg, Geschäftsführer des ADAC Nordbaden. Liselotte Homering, Leiterin der Abteilung Theater- und Literaturgeschichte der Reiss-Engelhorn-Museen unterstützte den Automobilclub mit Informationen zu Schillers Zeit in Mannheim.

 

 

rem-Links

 

Museum Schillerhaus

 

Schillerjahr 2009 in den rem

 

Die Schillerroute

 

 


Überall Schiller

  • Umfang: 40 Seiten
  • mit zahlreichen Bildern
  • mit praktischer Übersichtskarte
  • 2. Auflage
  • ab sofort kostenlos in den ADAC-Geschäftsstellen und in den Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen erhältlich

 

Laden Sie sich hier die Broschüre "Überall Schiller" herunter.




Dr. Wilfried Rosendahl (Reiss-Engelhorn-Museen, links) erläutert einige mit bloßem Auge erkennbare Details, bevor die Mumie im Computer-Tomographen untersucht wird.
© Manfred Rinderspacher für UMM und rem

UMM-Radiologen unterstützen German Mummy Project mit modernster CT-Technologie

In einem nicht ganz alltäglichen Bereich arbeitet die Universitätsmedizin Mannheim (UMM) jetzt mit dem German Mummy Project der Curt-Engelhorn-Stiftung für die Reiss-Engelhorn-Museen zusammen. Die Experten des Instituts für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin (Direktor: Prof. Dr. Stefan Schönberg) untersuchen mit einem ihrer besonders leistungsfähigen Computertomographen (CT) Mumien, die dem Mumienforschungsprojekt zur wissenschaftlichen Untersuchung von anderen Museen aus aller Welt vorübergehend überlassen werden. Auf diese Weise geben die Mumien ihr Inneres preis und bleiben dennoch völlig unversehrt.

 

rem-Link:

 

Das German Mummy Project



Eine Ärztin für Papier - Mannheimer Restauratorin hilft Kölner Stadtarchiv


© rem

Beim Einsturz des Kölner Stadtarchivs am 3. März 2009 kamen zwei Menschen ums Leben und tausende Urkunden, Karten, Pläne und Fotos wurden unter den Trümmern begraben.

 

Vom 20. bis 30. April 2009 war Annette Kirsch, Papierrestauratorin der rem, in Köln. Sie half bei der Sicherung der Archivalien mit. Dafür wurde sie von den rem freigestellt. Ihre Tätigkeit bestand in erster Linie darin, großformatige Pläne und Karten fachgerecht zu reinigen und für die Zwischenlagerung zu verpacken. Angesichts der Fülle des beschädigten Materials sagt sie: „Als Restaurator darf man immer nur das nächste Stück sehen, wie ein Arzt an der Unfallstelle den nächsten Verletzten. Man muss einfach anfangen.“

 

Neben den regulären Angestellten des Kölner Stadtarchivs arbeiten zahlreiche Freiwillige sechs Tage die Woche in zwei Schichten von 7 bis 21 Uhr in den Lagerhallen. Trotz der körperlich anstrengenden Tätigkeit in Staub, Hitze und Lärm herrscht eine optimistische Stimmung. Von den 30 Regalkilometern konnten bisher 25 geborgen werden, eine enorme Leistung aller Beteiligten. Von der Logistik der Rettungsorganisation war die Restauratorin tief beeindruckt.



Wechsel an der Spitze des Fördererkreises für die Reiss-Engelhorn-Museen


Prof. Alfried Wieczorek, Dr. Michael Kost, Ingrid Philipp, Rolf Kentner, Birgitta Geber, Dr. Thomas Lapp, PD Dr. Michael Tellenbach © Sofia Wagner

Seit dem 20. April 2009 hat der Fördererkreises der Reiss-Engelhorn-Museen einen neuen Vorsitzenden. Nachdem der bisherige Vorsitzende Peter Eisenlohr und sein Stellvertreter Prof. Dr. Gerald Rittershaus aus persönlichen Gründen für eine Kandidatur nicht mehr zur Verfügung standen, wählte die Mitgliederversammlung einstimmig Rolf Kentner zum neuen Vorsitzenden. Rolf Kentner ist ehemaliger Direktor der BW-Bank Mannheim und seit mehr als zehn Jahren im Vorstand des Fördererkreises aktiv. Das Amt des Stellvertretenden Vorsitzenden übernimmt Dr. Michael Kost. Ansonsten gibt es keine personellen Veränderungen. Schatzmeister bleibt weiterhin Jürgen Muley. Beisitzer sind Birgitta Geber, Ingrid Philipp und Dr. Thomas Lapp.

 

Nicht nur Rolf Kentner, sondern auch alle anderen Mitglieder des neuen Vorstandes engagieren sich seit vielen Jahren im Fördererkreis. Damit wird, wie der scheidende Vorsitzende Peter Eisenlohr betont, ein hohes Maß an Kontinuität sichergestellt. Einzige Aufgabe des Fördererkreises ist, wie sein Nachfolger ergänzt, Gutes zu tun für die Reiss-Engelhorn-Museen. Diesem Ziel verschreibt sich das eingespielte Vorstandsteam.

 

rem-Link zum Thema:

Fördererkreis für die Reiss-Engelhorn-Museen



Weltweit größte Mumienausstellung der Reiss-Engelhorn-Museen ab Sommer 2010 in den USA zu sehen


Schon heute wirbt American Exhibtion auf dem New Yorker Times Square für die große Mumien-Schau.
Copyright: American Exhibition

Die Reiss-Engelhorn-Museen (rem) präsentieren in Kooperation mit American Exhibitions die weltweit größte Mumien-Schau „Mummies of the World: The Dream of Eternal Life“. Ab Juni 2010 werden etwa 70 Mumien aus der ganzen Welt für drei Jahre in Museen und Science Centern der USA zu sehen sein.

 

„Noch nie zuvor gab es eine so hochwertige Sammlung von Mumien und Exponaten zum Thema Mumifizierung“, so Marcus W. Corwin, Präsident von American Exhibitions. Sein erklärtes Ziel ist die Präsentation außergewöhnlicher Ausstellungen und so erwartet Corwin einen rekordverdächtigen Zulauf auf die Ausstellungsorte. Zufrieden stellt Dr. Wilfried Rosendahl, Leiter des rem-Mumienforschungsprojekts fest, dass der amerikanische Kooperationspartner alle ethischen Richtlinien über den Umgang mit und die Präsentation der Mumien bedingungslos anerkannt hat.

In den USA läuft die Ausstellung unter dem Titel „Mummies of the World: The Dream of Eternal Life“. Sie umfasst die bereits in Mannheim gezeigten Mumien aus dem Alten Ägypten, Südamerika, Asien, Ozeanien und Europa. Darüberhinaus erhielt das Kuratorenteam im Rahmen des rem-Mumienforschungsprojekts weitere Leihgaben. So werden zusätzlich zu den Mannheimer Exponaten beispielsweise ägyptische Mumien aus dem Ägyptologischen Institut der Universität Heidelberg gezeigt und zwei der berühmten Mumien aus dem Kapuzinerkloster in Palermo. Nach aktueller Planung gibt es voraussichtlich sechs bis sieben Ausstellungsstationen. Museen und Science Center in Los Angeles, Philadelphia, Chicago, Denver, Housten, Boston und St. Louis haben bereits ihr Interesse bekundet.

 

Eine wichtige Basis für die Ausstellung bildet das rem-Mumienforschungsprojekt. Mannheim zählt heute zu den international anerkannten Mumienforschungsstandorten.

 

rem-Link zum Thema:

rem-Mumienforschungsprojekt

 



Mit Staufer-Ausstellung in Deutschlands Städte-Top-Ten


Zehn der bedeutendsten Kulturmetropolen Deutschlands werben künftig für gemeinsame Interessen. Im Projekt „Fahrtziel Kultur“ haben sich Städte wie Aachen, Bamberg und Regensburg zusammengeschlossen, um Besucher auf ihr mittelalterliches Kulturerbe aufmerksam zu machen. Eine große, für 2010 von den Reiss-Engelhorn-Museen geplante Mittelalter-Ausstellung öffnet für Mannheim die Türen zum elitären Kreis der großen deutschen Kulturstädte.

 

Mit der Geschichtsschau „Die Staufer und Italien. Drei Innovationsregionen im mittelalterlichen Europa“ widmen sich die rem 2010 dem bedeutendsten euro­päischen Herrschergeschlecht des 12. und 13. Jahrhunderts. Das Kulturereignis, das unter anderem die historischen Wurzeln der Rhein-Neckar-Region beleuchtet, trägt den Ehrentitel einer „Ausstellung der Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen“ und steht unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidenten der beteiligten Bundesländer. Neben der Ausstellung wird im Stauferjahr 2010 mit zahlreichen weiteren Veranstaltungen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen, im Elsass und in Italien an die süddeutsche Herrscherfamilie erinnert. Im Projekt „Fahrtziel Kultur“, mit dem zehn bedeutende Kulturmetropolen gemeinsam zu einer Zeitreise ins deutsche Mittelalter einladen, ist Mannheim mit Abstand die jüngste der beteiligten Städte. Mit der Staufer-Ausstellung und dem Angebot als Kultur- und Einkaufsstadt fügt sich die Stadt ideal ins Jahresthema des Städte-Bündnisses ein, das vom Landesmarketing Sachsen-Anhalt, dem Bamberger Kulturlogistik-Dienstleister CAB Artis, der Nürnberger Versicherungsgruppe sowie den Vertriebspartnern Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. und der Deutschen Bahn AG gemeinsam ins Leben gerufen wurde.

 



Weitere Informationen zum Tourismusprojekt "Fahrtziel Kultur. Reisen ins Deutsche Mittelalter" erhalten Sie auf www.fahrtziel-kultur.de

 

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Die Staufer und Italien. Drei Innovationsregionen im mittelalterlichen Europa



Grundsteinlegung für das Museum Bassermannhaus für Musik und Kunst


© rem, Foto: Jean Christen

Mit über 150 Gästen, darunter prominenten Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kultur, legten die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim am 23. Oktober 2008 den Grundstein für das neue Museum „Bassermannhaus für Musik und Kunst“. So erhalten die rem ab 2010 ein weiteres repräsentatives Forum für Sammlungspräsentationen und Sonderausstellungen.

Ermöglicht wird das Projekt mit einem Baukostenumfang von 5 Millionen Euro durch das Engagement der Bassermann-Kulturstiftung Mannheim.

Das insgesamt sechsgeschossige neue Haus, das in C4,8 errichtet wird, wird im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss mit der Ausstellung Klang der Kulturen ab Frühsommer 2010 die bisher größte Gesamtschau zu diesem Menschheitsthema präsentieren.

Der Entwurf des Architektenbüros Pfeiffer Ellermann Preckel sieht vor, dass der Neubau in seinem äußeren Erscheinungsbild mit der barocken Fassade des benachbarten Palais´ Cunzmann korrespondieren wird.

Der Oberbürgermeister der Stadt Mannheim Dr. Peter Kurz und Prof. Dr. Alfried Wieczorek, Leitender Direktor der Reiss-Engelhorn-Museen und Vorstandsvorsitzender der Curt-Engelhorn-Stiftung sowie der Bassermann-Kulturstiftung, dankten der Familie Bassermann, namentlich Ellen Bassermann, für ihr Engagement, mit dem die Reiss-Engelhorn-Museen einen weiteren Beitrag zur kulturellen Positionierung der Stadt Mannheim leisten werden.



Gründung der Bassermann-Kulturstiftung Mannheim


© rem, Foto: Jean Christen

Über 10 Millionen für Reiss-Engelhorn-Museen ermöglichen neues Museum

„Die Familie Bassermann steht in einer langen Tradition des bürgerschaftlichen Engagements für die Kultur der Stadt Mannheim“, so begründet in einem Pressegespräch der rem am 14. August 2008 Dr. Reinhard Koehler, Mitglied der Familie Bassermann, das jüngste Stiftungsengagement der Familie für die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim. Über 10 Millionen Euro werden in den kommenden Jahren in einzelnen Stiftungen, Zustiftungen und zweckgebundenen Zuwendungen in die Bassermann-Kulturstiftung Mannheim fließen. Einziges Ziel ist die weitere Förderung der Museumsarbeit der Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen als eines national und international angesehenen Zentrums für Kunst und Kulturgeschichte.

 

Das Stiftungsengagement ermöglicht den rem den Neubau eines Museums, des Bassermann-Hauses für Musik und Kunst. Der Neubau entsteht in Reichweite der bereits bestehenden Museumsforen der rem auf dem Areal in C4. Der Bau mit sechs Geschossen und einer Grundfläche von 800 Quadratmetern sieht Erdgeschoss und erstes Obergeschoss für die Präsentation von Sammlungsexponaten sowie großen Sonderausstellungen zu den thematischen Bereichen Musik, Kunst und Weltkulturen vor.

 

Mit der Bassermann-Kulturstiftung Mannheim und dem neuen Museum Bassermann-Haus für Musik und Kunst ist den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim ein weiterer Schritt zur Festigung ihrer überregionalen Bedeutung als kulturelles Zentrum in der Stadt Mannheim sowie der Metropolregion gelungen, sind sich Bürgermeister Grötsch und Museumschef Wieczorek einig. 



LBBW Hauptsponsor der Sonderausstellung ALEXANDER DER GROSSE


Porträt Alexanders des Großen
© München, Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek

Die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim zeigen ab Oktober 2009 die Ausstellung „Alexander der Große und die Öffnung der Welt – Asiens Kulturen im Wandel“. Hauptsponsor der Ausstellung ist die LBBW.

 

Archäologen, Historiker und Kunsthistoriker in Mannheim (Reiss-Engelhorn-Museen) und Berlin (Deutsches Archäologisches Institut, Eurasien-Abteilung) haben die größten Fundstätten und Museen Usbekistans und Tadschikistans bereist und bereiten im wissenschaftlichen Austausch mit den führenden Archäologen vor Ort eine Ausstellung vor, die mit zum Teil erstmals in Europa gezeigten sensationellen Funden den durch die Eroberung Alexanders des Großen bewirkten Wandel von A-siens Kulturen zeigt.

 

Kostbare Leihgaben aus den namhaften Museen Usbekistans und Tadschikistans aber auch den großen europäischen Museumssammlungen u. a. in Paris, London, Rom, Wien, Berlin und St. Petersburg ermöglichen eine faszinierende Zeitreise in die Regionen einer kulturell sich gegenseitig befruchtenden Begegnung.

 

weitere Informationen zur Ausstellung

www.alexander-der-grosse-2009.de

 

 



rem beweisen "Dubai-Speed" als Partner im Kulturkonzept für Dubai


Michael Schindhelm, Dubai Culture & Arts Director bei der Pressekonferenz am 3.4.2008 in den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim. © rem, Foto: Jean Christen

Spektakuläre Bauprojekte, rasantes wirtschaftliches Wachstum und eine multikulturelle Gesellschaft prägen das Arabische Emirat Dubai. Ehrgeizig treibt der Scheich, Mohammed bin Rashid Al Maktoum, auch die Entstehung einer Kulturlandschaft voran, in der sich Orient und Okzident begegnen.

Seit drei Wochen gibt es die Dubai Culture & Arts Authority, die erste staatliche Kulturinstitution des Emirats. Sie hat zur Aufgabe, bestehende Kulturinstitutionen und -aktivitäten zu erhalten und neue Projekte aufzubauen. Dazu zählt beispielsweise auch das von Zaha Hadid entworfene Opernhaus, dessen Eröffnung für 2013 geplant ist. Als ersten europäischen Kooperationspartner für Ausstellungen hat die Dubai Culture & Arts Authority die Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen (rem) gewählt.

Michael Schindhelm, Direktor der Dubai Culture & Arts Authority spricht vom „Dubai-Speed“, wenn er nach der Entscheidung für die Reiss-Engelhorn-Museen als Kulturpartner gefragt wird. Frühzeitig haben die rem ihre herausragenden Kontakte zur arabischen Welt genutzt, um auf die international bedeutsamen Ausstellungsprojekte des Hauses aufmerksam zu machen.

Mit der Ausstellung „Sacred Places. Pilgrimage Centres from Mecca and Medina to Jerusalem – Photographies of the 19th century”, die in Dubai vom 15. September bis 9. November 2008 gezeigt wird, brechen die rem zu einer musealen Zusammenarbeit mit der arabischen Welt auf und eröffnen damit neue Dimensionen. Bereits im nächsten Jahr soll die große rem-Sonderausstellung „Saladin (Salah al Deen) und seine Epoche. Begegnungen zwischen Ost und West im Mittelalter“ präsentiert werden.

Die Reiss-Engelhorn-Museen zeigten die Schau 2006 unter dem Titel "Ins Heilige Land".

 

 



Erster Spatenstich für das Klaus-Tschira-Labor für physikalische Altersbestimmung


© Klaus Tschira Stiftung

Die Fundierung der Museumsarbeit in wissenschaftlicher Forschung bildet gerade in den letzten Jahrzehnten verstärkt die Basis der Arbeit der Reiss-Engelhorn-Museen. Mit diesem Ziel ist 2006 das Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie gegründet worden, das sich mit der Frage der Echtheitsbestimmung kulturhistorisch bedeutender Funde beschäftigt. Die Synthese der deskriptiv-vergleichenden Geisteswissenschaften und der experimentell-analytischen Untersuchungsmethoden der Naturwissenschaften wird in den Reiss-Engelhorn-Museen nun mit einer weiteren neuen Institution, dem Klaus-Tschira-Labor für physikalische Altersbestimmung, überregionale Beachtung finden. Mit insgesamt 4,1 Millionen Euro, getragen von der Klaus Tschira Stiftung und der Curt-Engelhorn-Stiftung, wird bis Frühjahr 2009 auf dem Areal C 4 in Mannheim der in der Bundesrepublik modernste Komplex an Laboren und wissenschaftlichen Büros zur naturwissenschaftlichen Altersbestimmung entstehen.

 

Abbildung: Von links nach rechts: Dr. Bernd Kromer (Leiter Klaus-Tschira-Labor für physikalische Altersbestimmung), Dr. Norbert Egger (Erster Bürgermeister Mannheim i.R.), Dr. Peter Kurz (Oberbürgermeister Mannheim), Dr. h.c. Klaus Tschira (Klaus Tschira Stiftung gGmbH), Prof. Dr. Alfried Wieczorek (Ltd. Direktor der rem), Prof. Dr. Bernhard Eitel (Rektor der Universität Heidelberg), Prof. Dr. Ernst Pernicka (Wissenschaftlicher Direktor
Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie gGmbH)




© rem

Pompejanische Fresken in den Reiss-Engelhorn-Museen

Seit Juli 2007 befinden sich sechs großformatige Fresken aus der Casa del Frutteto aus Pompeji in den Reiss-Engelhorn-Museen. Die italienischen Leihgaben werden von den rem-Restauratoren in einem eigens dafür eingerichteten Atelier erstmalig restauriert. Hintergrund des aufwendigen Restaurierungsprojekts ist die "Dichiarazione di Roma", ein Vertrag, der der Intensivierung der deutsch-italienischen Kulturbeziehungen dient.

 

Weitere Informationen über die Pompejanischen Fresken in den Reiss-Engelhorn-Museen erhalten Sie hier.

 

 

   


RNF: Museen - Menschen - Möglichkeiten

Sendetermine:

18. Febraur 2010

18. März 2010

15. April 2010

 

jew. um 18 Uhr bei RNF

 

Bisherige Folgen online sehen


Weitere Informationen zur Sendereihe

Gudrun-Wassermann-Buschan-Preis 2009

Nachwuchsförderpreis: Bühnen- und Kostümbild

 

Zum 7. Mail schreiben die Stadt Mannheim und die Freudenberg Stiftung den Gudrun-Wassermann-Buschan-Preis der Stadt Mannheim aus. Der Preis ist mit 5000.- € und zusätzlichen Leistungen dotiert.

 

Bewerbungsinformationen

 

Gudrun Wassermann-Buschan

 

bisherige Preisträger

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