
Die Schau "Das Gold der Steppe. Fürstenschätze jenseits des Alexanderreichs" zeigte einzigartige Hinterlassenschaften der Völker, die am Rand des Alexanderreichs lebten. Lange vor den Hunnen und Mongolen hielten sich im angrenzenden eurasischen Steppenraum Skythen und Sarmaten auf. Diese Steppenbewohner haben keine schriftlichen Aufzeichnungen hinterlassen, dafür aber Artefakte ihrer unglaublich hoch entwickelten Kultur.
Mehr als 200 Exponate, Leihgaben der Staatlichen Eremitage St. Petersburg, der Historischen Museen in Kiew und Asow, gaben faszinierende Einblicke in die Traditionen, den Reichtum und die Kunstfertigkeit dieser außerordentlichen Kulturen. Die Schau zeigte die bedeutendsten Ausgrabungsfunde der letzten Jahrzehnte. Diese wertvollen Objekte waren erstmalig in Deutschland ausgestellt.
Die Ausstellung stand unter der Schirmherrschaft des Ministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, Prof. Dr. Peter Frankenberg.
Eine Ausstellung der Reiss-Engelhorn-Museen in Kooperation mit der Kunsthalle Leoben
