Kontakt:
Dr. Wilfried Rosendahl
Projektleiter
Dr. Doris Döppes
wissenschaftliche Mitarbeiterin
Tel 0621 - 293 31 52
doris.doeppes(at)mannheim.de
Das EU-Projekt LeCHE vereint Wissenschaftler aus 13 renommierten europäischen Institutionen: z.B. die Universität Oxford, das University College London oder das Staatliche Naturhistorische Museum Paris aus sieben Ländern: Dänemark, Deutschland, Frankreich, Irland, Großbritannien, Niederlande und Schweden. Es wird mit 3,3 Millionen Euro von der EU gefördert.
Mithilfe modernster bioarchäologischer Methoden (Paläogenetik, Isotopenanalyse, radiometrische Datierung usw.) sowie archäologischen und archäozoologischen Untersuchungen werden die Milchverträglichkeit, die damit verbundene Haustierentstehung sowie die kulturelle und natürliche Entwicklung zwischen Mensch und Haustier zum Themenkomplex Milch in den letzten 7000 Jahren untersucht. Ganz wichtig sind im Projekt auch die Ausbildung junger Wissenschaftler und die Förderung von internationaler Zusammenarbeit.
weiterführender Link:
sites.google.com/a/palaeome.org/leche/
Das Projektteam der rem besteht aus dem Projektleiter Herrn Dr. Wilfried Rosendahl (Leiter der Abteilung Weltkulturen und Umwelt) sowie, seit 1. Oktober, aus Frau Dr. Doris Döppes als wissenschaftliche Mitarbeiterin, bisher an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien tätig.
Der Aufbau einer Datenbank mit allen Projektergebnissen, die dann als Basis für alle beteiligten Institutionen und der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen soll.
Außerdem wird ein Konzept für eine Sonderausstellung mit dem Arbeitstitel „Milch – der Ursprung Europas“ erarbeitet. Bei der spannenden Begegnung mit einem uns alltäglich erscheinendem Thema sollen z.B. folgende Fragen aufgegriffen werden: Was ist Milch? Wer trinkt Milch? Wer liefert Milch? Wann und wo sind die ersten Milchhaustiere nachweisbar? Seit wann wird Milch getrunken? Wann gab es die ersten Milchbauern? Warum vertragen wir Milch?
Die mehrsprachige Sonderausstellung mit Objekten, Texttafeln, Installationen und Graphiken soll ab 2012 in unterschiedlichen Modulgrößen für interessierte Museen in ganz Europa zur Verfügung stehen.