Stadtgeschichte

Industrie und Handel

Mannheim ist das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Rhein-Neckar-Raumes, dem siebtgrößten Ballungsgebiet in Deutschland und einem der attraktivsten europäischen Wirtschaftsräume. Schon im 18. Jahrhundert regelte den städtischen Handel eine freiheitliche Zunftordnung, die die rege Gründung von Geschäften förderte.

Den großen wirtschaftlichen Aufschwung als Industrie und Handelszentrum aber erlebt die Stadt im 19. Jahrhundert. Handelshäuser und Banken, schließlich ab 1862 eine Produktenbörse, förderten den Strukturwandel von der kurpfälzischen Residenz- zur modernen Großstadt. Industriebetriebe siedelten sich seit den 1820er Jahren an. Auf die damalige Gründung von Fabriken, zur industriellen Produktion chemischer Produkte, von Zucker und schließlich der Herstellung von Landmaschinen und Automobilen gehen die meisten der noch heute produzierenden Werke zurück. 

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Mannheim