Stadtgeschichte

Mobilität und Verkehr

Mannheim ist die Stadt der Mobilität und Geburtsort des Automobils. Von hier aus unternimmt im Jahre 1817 der Freiherr Carl von Drais (1785 – 1851) mit seiner Laufmaschine eine erste Fahrt nach Schwetzingen.

In Mannheim konstruiert Carl Friedrich Benz (1844 – 1929) 1885 das erste Automobil und startet damit zu einer ersten Probefahrt. Pioniergeist im Dienst der Mobilität belegt 1911 auch der Start des von Karl Lanz (1838 – 1905) in Mannheim gebauten Luftschiffs SL I.

Den Aufschwung in Handel und Industrie, den die Stadt im 19. Jahrhundert erlebt, begünstigt der Ausbau der Verkehrswege zu Wasser und zu Lande. Ab 1828 erlebt der Rheinhafen eine bis heute kontinuierliche Erweiterung bis zum Industrie- und modernen Containerhafen des 21. Jahrhunderts.

Die 1935 eingeweihte Reichsautobahnstrecke Mannheim – Heidelberg – Darmstadt begünstigt zunächst die Ost-Westverbindung des Autoverkehrs, die bis heute zu einem dichten nicht nur deutschland- sondern europaweiten Wegesystem erweitert ist. Als europäischer Verkehrsknotenpunkt erweist sich Mannheim aber auch im Blick auf den Güter- und Personenverkehr auf der Schiene. Der Flughafen in Neuostheim bietet der Region Anschluss an die urbanen und wirtschaftlichen Zentren Deutschlands.  

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Mannheim