Stadtgeschichte

Religiöse Vielfalt

Die Mannheimer und Mannheimerinnen gehören mehrheitlich den großen christlichen Religionen an. Am Ende des 19. und Beginn des 20. Jahrhunderts waren die Hälfte davon evangelisch.

Schon 1680 wurde im Zeichen religiöser Toleranz die Eintrachtskirche geweiht, doch erst mit der Rekatholisierung durch die katholische Linie der Pfalzgrafen stehen ab 1685 die christlichen Konfessionen gleichberechtigt nebeneinander. 1660 begünstigt eine Judenkonzession die Niederlassung jüdischer Familien in Mannheim. Bis zur Nationalsozialistischen Verfolgung bilden sie nach den Christen die größte religiöse Gruppe. In der Reichskristallnacht 1938 wird die Synagoge verwüstet. 1987weiht die jüdische Gemeinde Mannheim ihr neues Gemeindezentrum mit Synagoge in F 3 ein.

Im 19. Jahrhundert gründete sich unter der Führung des nach Mannheim gekommenen Johannes Ronge eine bedeutende Freireligiöse Gemeinde. In den vergangenen Jahren hat der Anteil der Muslime in Mannheim zugenommen. Seit 1995 ist die Vavuz Sultan Selim Moschee ihr religiöser Mittelpunkt.

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Mannheim