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Das Robert-Häusser-Archiv

Biografie

Robert Häusser wurde am 8. November 1924 in Stuttgart geboren, erhielt eine fotografische Ausbildung und lebte von 1946 – 1952 als Bauer auf dem Hof seiner Eltern in der Mark Brandenburg. 1953 baute er sich in der Bundesrepublik eine neue Existenz auf und fotografierte für Auftraggeber in vielen Ländern der Welt. Nach Jahren gab er sein erfolgreiches Werbestudio auf, um sich nur noch seiner freien künstlerischen Arbeit zu widmen.

Biografische Daten im Überblick

1924 in Stuttgart geboren

1940 – 1941

Volontärzeit als Pressefotograf in Stuttgart. Es entstehen die ersten in das Oeuvres aufgenommenen Arbeiten, die "Frühen Bilder".

1941  1942

Ausbildung als Fotograf, weitere Arbeiten der "Frühen Bilder"

Diplom-Abschluss (”Sehr gut mit Auszeichnung”)

1942 1946

Kriegsdienst und Gefangenschaft

1946  1952

Arbeit als Bauer mit seiner Familie auf dem elterlichen Hof in der Mark Brandenburg, sowjetische Besatzungszone.

Dort entstehen Bilder aus der bäuerlichen Welt und von Baudenkmälern.

1949

Studium an der Kunstschule Weimar. Auseinandersetzung mit der Architektur-fotografie von Prof. Walter Hege.

1950 – 1952

Ständige Teilnahme an Ausstellungen und Wettbewerben westeuropäischer Länder.

Erste Preise und Auszeichnungen.

1950

Einladung zur ersten Ausstellung der ”photokina”, Köln.

Berufung als ordentliches Mitglied in die ”Gesellschaft Deutscher Lichtbildner GDL”.

1952

Aufgrund der politischen Situation in der DDR und der zunehmend erschwerten Kontakte zum Ausland Aufgabe des Hofes und Flucht nach Westdeutschland. Aufbau einer neuen Existenz in Mannheim.

ab 1953

Zahlreiche Auftragsreisen für Verlage und Industrieunternehmen in viele Länder Europas, Südamerikas, USA und Ostasien.

1957

Neubau eines Studios für Fotografie.

1960

Berufung in die ”Deutsche Gesellschaft für Photographie DGPH”.

1972

Aufgabe des Studios für kommerzielle Fotografie zugunsten freier künstlerischer Arbeit.

1. Fernsehfilm des Deutschen Fernsehens ARD, Saarländischer Rundfunk über Robert Häusser und sein fotografisches Werk:

”Sprache aus Licht und Zeit”, von Georg Bense, 45 min.

Bühnenbild für das Nationaltheater Mannheim und die Luzerner Festwochen, "So eine Liebe” von Pavel Kohout, Uraufführung, Inszenierung Michael Hampe.

1984

2. Fernsehfilm des Deutschen Fernsehens ARD, Süddeutscher Rundfunk über Robert Häusser und sein fotografisches Werk:

”Das Unsichtbare sichtbar machen”, von Rudolf Werner, 45 min.

1989

Ernennung zum Professor.

2004

3. Film im Auftrag des ZDF / 3sat: "Robert Häusser – Ein Leben in Bildern", von Kerstin Achenbach, 45 min.

2010

4. Film mit freundlicher Unterstützung des Fördererkreises für die Reiss-Engelhorn-Museen: "Robert Häusser - Leben und Werk", von Rudij Bergmann, 45 min.

2013

Nach langer Krankheit verstarb Robert Häusser am 5. August 2013 in Mannheim.

Seit 1959 über 130 Einzelausstellungen in Museen und Galerien des In- und Auslandes

Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh), der Deutsche Fotografische Akademie (DFA), des Deutschen Künstlerbundes und der Darmstädter Sezession.