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Die Sammlungen des Museums Weltkulturen

Römerzeit und Spätantike

Spuren römischer Herrschaft entlang des Rheins datieren vom Beginn des 1. bis zum Ende des 5. Jahrhunderts n. Chr. In dieser Zeit entstehen die ersten Städte als Zentren von Verwaltung und Handel. Landwirtschaftliche Großbetriebe, sogenannte villae rusticae, werden eingerichtet und Straßen gebaut. Der Limes mit seinen Kastellen markiert die Grenzen des Imperium romanum. Bildliche Darstellungen von Göttern und Menschen, die Verwendung von Münzen oder Gebäude aus Ziegeln, Stein und Mörtel hinterlassen nachhaltige Spuren im Alltagsleben.

Die Sammlung provinzialrömischer Funde hat ihren geographischen Schwerpunkt im Rhein-Neckardreieck. Sie setzt sich zusammen aus Beständen des ehemaligen kurfürstlichen Antiquarium electorale aus der Zeit des Kurfürsten Carl Theodor, aus den Sammlungen des Mannheimer Altertumsvereins (Ankäufe und Grabungsfunde), Objekten des großherzoglichen Hofantiquariums sowie Funden aus Grabungen, die das Museum seit seiner Eröffnung durchgeführt hat.