
Robert Häusser gehört zu den wenigen international anerkannten deutschen Fotografen der Nachkriegszeit, die eine unverwechselbare Handschrift entwickelt haben. Seine Bilder wurden schon in den 50er und 60er Jahren in Galerien und Museen ausgestellt, zu einer Zeit, als die Fotografie in Deutschland noch nicht den künstlerisch autonomen Stellenwert besaß wie heute. Sie befinden sich in vielen öffentlichen und privaten Sammlungen. Robert Häusser gilt heute als ein Wegbereiter der zeitgenössischen Fotografie. 1995 wurde ihm als erstem Deutschen der Hasselblad-Preis verliehen, der als der "Nobelpreis der Fotografie" gilt.