
Die Gemäldesammlung der Reiss-Engelhorn-Museen umfasst über 600 Werke. Sie vereint niederländische und flämische Gemälde des 17. Jahrhunderts, kurpfälzische Malerei des 18. Jahrhunderts und Arbeiten badischer Künstler des 19. Jahrhunderts. Die Werke werden der Öffentlichkeit in wechselnden Themenausstellungen vorgestellt.
Repräsentative Bildnisse der Kurfürsten, Aristokraten und Hofkünstlern vergegenwärtigen die Welt des barocken Kurfürstenhofes in Mannheim. Das Genre des 17. Jahrhunderts ermöglicht den Blick in eine bäuerliche Lebenswelt ebenso wie in ein aufwendiges bürgerliches Leben.
Bewegte Landschaften dienen im 17. und 18. Jahrhundert als dramatische Kulisse für den Menschen. Andere Ansichten schildern arkadisches Idyll oder werfen einen nostalgischen Blick auf antike Ruinen. Ein neues Verständnis von der Natur vergegenwärtigt das 19. Jahrhundert.
Mit artistisch detailgenauen Darstellungen von Blumengebinden und Früchten, von kostbaren Geschirren und Tuchen verblüfft das Stillleben des 17. Jahrhunderts. Ihr Prunk zielt auch auf eine allegorisch besinnliche Botschaft.
Die Mariendarstellung des 17. und 18. Jahrhunderts dient nicht nur der Andacht. Sie will auch die Vermittlung einer lebendigen Eltern-Kind-Beziehung sowie der Anmut der Gottesmutter und des Jesusknaben.