Die Ausstellung Sammeln! Die Kunstkammer des Kaisers in Wien ist die erste Präsentation in der Dependance des Kunsthistorischen Museums Wien in den Reiss-Engelhorn-Museen. rem-Generaldirektor Prof. Alfried Wieczorek spricht im Gespräch mit Jörg Tröger über die Hintergründe der Kooperation und darüber, auf welche Schätze aus den Wiener Sammlungen sich das Mannheimer Publikum in den nächsten Jahren noch freuen darf...
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Die Kunstkammer ist das Herzstück des Kunsthistorischen Museums Wien. Dr. Sabine Haag, Generaldirektorin des KHM, beleuchtet im Gespräch mit Jörg Tröger die Geschichte der habsburgischen Kunstkammer, die die bedeutendste ihrer Art ist...
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Die Ausstellung Sammeln! spiegelt alle Facetten der Kunstkammer der Habsburger wider. Dr. Sabine Haag, Generaldirektorin des KHM, berichtet, auf welche Exponate sich die Besucher in Mannheim freuen dürfen - von Büsten über Elfenbeinschnitzereien bis hin zu Tapisserien...
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Ab September 2012 präsentieren die Reiss-Engelhorn-Museen die Ausstellung "Die Geburtsstunde der Fotografie. Meilensteine der Gernsheim-Collection". Der Fotograf und Sammler Helmut Gernsheim entdeckte 1952 das älteste fotografische Bild der Welt und stellte damit die Geschichte der Fotografie auf den Kopf. Seine zeitgenössische Sammlung, seine umfassende Korrespondenz und Bibliothek gehören zum Sammlungsbestand des FIP. Was es damit auf sich hat, erzählt Stephanie Oeben in einem Gespräch mit Jörg Tröger...
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Mit der Ausstellung MusikWelten wird das neue Museum Bassermannhaus für Musik und Kunst der Öffentlichkeit präsentiert. Die Bassermann-Kulturstiftung Mannheim hat den Bau und die Einrichtung des Hauses vollständig finanziert und trägt mit ihrem Stiftungskapital die laufenden Kosten und das inhaltliche Programm des Museums. Insgesamt setzt die Stiftung 13 Millionen Euro ein. Jörg Tröger spricht mit Dr. Reinhard Koehler über Geschichte und Engagement der Stifterfamilie Bassermann und warum ihnen das Thema Musik besonders am Herzen liegt.
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Jörg Tröger spricht mit PD Dr. Michael Tellenbach über das Konzept der Ausstellung MusikWelten. Wie gelingt es den Reiss-Engelhorn-Museen etwas an sich Unsichtbares und somit auch Unausstellbares wie Musik zu präsentieren?
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Die Ausstellung MusikWelten vereint zahlreiche seltene Instrumente - darunter auch kostbare Stücke aus Altamerika. Jörg Tröger sieht sich gemeinsam mit dem Musikarchäologen Dr. Adje Both die Pfeifgefäße genauer an...
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Jörg Tröger spricht mit Projektleiterin Dr. Susanne Wichert über die Hintergründe der Ausstellung Ferne Gefährten, 150 Jahre deutsch-japanische Beziehungen und besondere Ausstellungsexponate...
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Die Ausstellung Ins Land der Kirschblüte folgt den ersten europäischen Reisenden in die sagenumwobene japanische Inselwelt. Jörg Tröger spricht mit Kurator Dr. Claude W. Sui über historische Reisefotografien des 19. Jahrhunderts, aufwendige Herstellungsmethoden und beliebte Motive...
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Die Ausstellung "Schädelkult" präsentiert über 300 Schädel. Sie nimmt den Besucher mit auf eine Reise durch Zeit und Raum. Dem Schädel wurde schon bei den Neandertalern eine besondere Wertschätzung zu Teil und auch heute übt er eine besondere Faszination aus. Jörg Tröger spricht mit Ausstellungskurator Dr. Wilfried Rosendahl über die Hintergründe und Inhalte der Schädelkult-Ausstellung. Er gibt einen Überblick über das facettenreiche Thema und welche Geheimnisse die Wissenschaftler mit modernsten Forschungsmethoden den Schädeln aus längst vergangenen Zeiten entlocken können..
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Darf man menschliche Überreste überhaupt ausstellen? Immer wieder gibt es Diskussionen über durch Unrecht - teilweise sogar Mord - nach Europa gekommene Schädel. Beispielsweise der Hereros, die zwischen 1904 und 1907 einem Völkermord kaiserlicher Truppen zum Opfer fielen. rem-Generaldirektor Prof. Alfried Wieczorek berichtet im Gespräch mit Jörg Tröger, welche besondere Sorgfalt er und seine Mitarbeiter deswegen bei der Vorbereitung der Ausstellung "Schädelkult" walten liessen und welche Aufgabe den Museen zukommt...
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In Herxheim bei Landau stießen Archäologen auf einen Sensationsfund. Sie bargen die Überreste von über 500 Toten aus der Jungsteinzeit. Aber wie kamen diese vor mehr als 7000 Jahren zu Tode? Die Körper waren systematisch zerstückelt. Die Schädeldächer waren aufwändig abgetrennt. Die Experten gehen davon aus, dass es sich dabei um ein von Gewalt geprägtes Ritual handelt. Jörg Tröger spricht mit Dr. Andrea Zeeb-Lanz, die die Ausgrabungen zwischen 2005 und 2008 koordiniert hat, über diesen weltweit einmaligen Fund. Und darüber, welche Rätsel er ihr und ihrem Team nach wie vor aufgibt...
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Die Naga aus dem östlichen Himalaya waren berühmte und gefürchtete Kopfjäger. Welche Hintergründe und Bedeutung die Kopfjagd hatte, erfährt Jörg Tröger im Gespräch mit Dr. Richard Kunz vom Museum der Kulturen Basel...
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In Ozeanien ist der Schädelkult besonders facettenreich. Die Asmat in Papua-Neuguinea pflegten beispielsweise einen besonderen rituellen Umgang mit den Schädeln ihrer Verstorbenen, die sie mit Muschel- und Federschmuck dekorierten. Dem Schädelkult bei den Asmat geht Jörg Tröger im Gespräch mit Dr. Margareta Pavaloi, Direktorin des Völkerkundemuseums der J. & E. von Portheim-Stiftung Heidelberg, nach...
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Ab dem 16. Jahrhunderts liegen Reiseberichte aus Südamerika vor, die auch Schrumpfköpfen erwähnen. Die Jivaro, die im tropischen Regenwald in Peru und Ecuador leben, konservierten die Häupter von Feinden als Schrumpfköpfe. Welches Ritual und welche Techniken dahinterstecken, erfährt Jörg Tröger von Dr. Andreas Schlothauer...
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Auch in Europa spielt der Schädelkult eine große Rolle. Eine besondere Bedeutung kam den Schädelreliquien von Heiligen zu. Seit dem 12. Jahrhundert waren sie weit verbreitet. Dr. Estella Weiss-Krejci von der Universität Wien berichtet Jörg Tröger von der Tradition des Reliquienkultes, Reliquienhandel und einem besonderen Fund in Köln...
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Aus der Alpenregion kennt man teils kunstvoll bemalte und beschriftete Beinhausschädel. Was es damit auf sich hat, erfährt Jörg Tröger von Dr. Estella Weiss-Krejci von der Universität Wien...
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Friedrich Schiller hat nach seinem Tod buchstäblich den Kopf verloren. 1826, mehr als 20 Jahre nach dem Tod des Dichters, barg der damalige Bürgermeister Carl Leberecht Schwabe den vermeintlichen Schädel Schillers aus einem Mehrfachgrab. Ein Abguss des sogenannten Schwabe-Schädels stand auch auf Goethes Schreibtisch und ist jetzt in der Ausstellung Schädelkult zu sehen. Über dessen Echtheit entbrannte eine lange und hitzige Diskussion. Jörg Tröger spricht dazu mit der Anthropologin Prof. Dr. Ursula Wittwer-Backofen...
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