rem aktuell
23.07.2014

Was zieht Leute unter 30 Jahren ins Museum?

Studierende der Universität Mannheim entwickelten für die Maximilian-Ausstellung eigene Vermittlungskonzepte für junge Besucherzielgruppe

© Kevin Reibold

Während der Vorbereitung zur Ausstellung Kaiser Maximilian I. - Der letzte Ritter und das höfische Turnier erhielten einige Studierende der Universität Mannheim die Möglichkeit, aktiv an der Planung einzelner Ausstellungsstationen teilzunehmen. Unter dem Motto „U30-Ausstellung“ haben Geschichtsstudenten der Universität Mannheim unter der Leitung von Prof. Dr. Annette Kehnel, Dr. Irmgard Siede und Sibylle Schwab ein spannendes interaktives Angebot entwickelt, das sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene richtet.

Das Ergebnis ist noch bis zum 9. November 2014 in der Ausstellung zu erleben: Ein digitales Quiz führt in das Leben und Wirken Kaiser Maximilians I. ein. Die eigene Phantasie ist bei den „Fiktiven Tagebüchern“ der ungeliebten zweiten Frau des Kaisers gefragt. Hier dürfen die Ausstellungsbesucher die Geschicke der historischen Persönlichkeiten weiterschreiben. Zum Schmunzeln regen die „Lovestory“ und die Turnierzeitschrift „Hofklatsch“ an, in der sich alles um die schillernde Welt der Turnierszene dreht. Spaß und Humor spielen auch im Film über die Tauglichkeit der Helmhaube, den sich kein Besucher entgehen lassen sollte, eine Rolle. Geschicklichkeit und Spaß an Denksportaufgaben sind bei den interaktiven Mitmachstationen wie dem „Ritterturniertisch“ oder dem „Maskenball-Puzzle“ gefragt.

Weitere Informationen über das Projekt unter http://www.geschichte.uni-mannheim.de/arbeitsbereiche/mittelalterliche_geschichte/aktuelles/index.html 

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