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Donnerstag, 14. September 2017 | 19:00 Uhr

Das Bildprogramm der Sixtinischen Kapelle in Rom

Vortrag mit Prof. Dr. Thomas Noll, Göttingen 

Ort: Museum Zeughaus C, Florian-Waldeck-Saal

Eintritt frei

Die berühmte Cappella Sistina in Rom wurde im 15. Jahrhundert, als päpstliche Palastkapelle von Sixtus IV. (1471-1483) erbaut. Über ein halbes Jahrhundert hinweg wurde sie mit den heute sichtbaren Fresken ausgemalt. Die unter Sixtus IV. von führenden Meistern geschaffenen Szenen aus dem Leben des Moses und Christi sowie eine Papstreihe wurden unter Julius II. durch Michelangelos Deckenbilder zur Schöpfungsgeschichte ergänzt. Ebenfalls Michelangelo schuf schließlich unter Paul III. das monumentale Jüngste Gericht an der Westwand. Die Fresken entstanden in einem spezifischen kirchengeschichtlichen Zusammenhang, der sich in der Wahl der Themen und deren Wiedergabe spiegelt. Der Vortrag widmet sich dem Bildprogramm der Sixtinischen Kapelle. Der Referent behandelt Form, Inhalt und kirchenpolitische Bedeutung.

Ein Vortrag des Mannheimer Altertumsvereins von 1859 anlässlich der Sonderausstellung "Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt". Hochkarätige Leihgaben aus dem Vatikan und weiteren Museen zeigen die faszinierende Entwicklung des Papsttums von den Anfängen bis zur Renaissance. Die Ausstellung "Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt" ist vom 21. Mai bis 31. Oktober 2017 im Museum Zeughaus C5 der Reiss-Engelhorn-Museen zu sehen. www.paepste2017.de