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Die Brombeeren-Stiftung

Die 2013 gegründete Brombeeren-Stiftung an den Reiss-Engelhorn-Museen entstand auf Initiative von Traudl Engelhorn-Vechiatto in Gedenken an ihren verstorbenen Mann Peter Engelhorn. Mit einem Stiftungskapital in Höhe von 20 Millionen Euro ausgestattet, ist sie eine von drei Stiftungen, die den Mannheimer Museumskomplex maßgeblich tragen. Den Namen wählte die Stifterin in Anlehnung an ihre Schweizer Fondation Les Mûrons in Lausanne.

Ein besonderes Augenmerk soll auf die Ausstellung der durch das Ehepaar Engelhorn gesammelten zeitgenössischen Glaskunst gerichtet werden. Peter und Traudl Engelhorn trugen die wohl bedeutendste Sammlung dieser Art mit Werken von über 300 Kunstschaffenden zusammen. Ein Großteil überließen sie dem Museum für Design und Angewandte Kunst (Mudac) in Lausanne. Über die Fondation Les Mûrons wird die Sammlerin Glasskulpturen und Studiogläser nach Mannheim entleihen und in den rem in Sonderaustellungen präsentieren. Auch die Förderung der Altägyptische Kunst, der Musik und des Sammlungsbereichs Porzellan und Keramik der Reiss-Engelhorn-Museen gehören zum Stiftungszweck. Damit ermöglicht die Stiftung seit November 2014 eine spektakuläre Ägypten-Ausstellung in den rem. Für die Ausstellungsaktivitäten der Stiftung ist ein „Peter und Traudl Engelhornhaus“ in Planung.

Ausstellungsprojekte

Bereits seit Herbst 2014 wird schon ein erster Part durch die neue Stiftung präsentiert werden: In der Ausstellung Ägypten - Land der Unsterblichkeit zeigen die Reiss-Engelhorn-Museen die neue Altägypten-Präsentation im Museum Weltkulturen.

Ab Ende 2015 werden dann ausgewählte Werke aus der Sammlung für Modernes Glas des Musée de design et d’arts appliqués contemporains (mudac) in wechselnden Sonderschauen in den Reiss-Engelhorn-Museen öffentlich ausgestellt. Damit wird es erstmals im Rhein-Neckar-Raum möglich sein, die äußerst vielfältigen Entwicklungen der modernen Glaskunst in wesentlichen Positionen zu erleben.