6. Dezember

Das Großherzogliche Institut

Auch Erziehung und Ausbildung ist Teil der Kindheit. 1810 in Karlsruhe gegründet, wurde die Erziehungsanstalt für „die weibliche Jugend“ 1819 nach Mannheim verlegt. Sie stand zunächst unter der Schirmherrschaft von Großherzogin Stephanie, später als „Luisenhaus“ unter deren Nachfolgerin Großherzogin Luise von Baden. Mädchen wurden hier in den klassischen und praktischen Fächern unterrichtet. Dazu gehörten etwas Handarbeiten, Rechnen und die Anleitung zum Führen eines Haushaltsbuches. Da die zukünftige Ehefrau auch für Erziehung und Bildung im Haushalt verantwortlich war, standen regelmäßige Besuche von kulturellen Veranstaltungen sowie Tanzunterricht auf dem Programm.

Ehefrau oder Femme fatale?

Auf dem Foto ist die Aquatinta des Großherzoglichen Instituts in Mannheim im Quadrat L3,1 zu sehen. Hergestellt wurde es um 1840 von Johann Jakob Tanner nach einer Zeichnung von Ernst Fröhlich. In dieser Zeit stand die Vorbereitung der jugendlichen Mädchen auf die Position als Ehefrau und Mutter im Vordergrund. Um 1900 traten neue Frauentypen in Kunst und Kultur auf. Mehr darüber könnt ihr in dem Blogbeitrag „Frauenbild um 1900“ lesen. Die Ausstellung Belle Époque zeigt die goldene Ära Mannheims an der Wende zum 20. Jahrhundert.

Rätsel zum 7. Türchen

Was verbirgt sich hinter dem nächsten Türchen im Adventskalender? Wenn du Lust auf ein Rätselspiel hast, lies den Hinweis und überlege, was gemeint ist. Ob deine Antwort richtig ist, siehst du am folgenden Tag. Welche Gegenstände sind gesucht?

Davon gibt es „echte“ und „unechte“ Objekte, von denen manche sehr viele, andere jedoch keine erhalten. Einiges wird geraubt, anderes dient uns heute zum besseren Verständnis. Klar ist jedoch: zu Lebzeiten werden sie von den Empfänger:innen nicht verwendet.