8. Dezember

Hoch hinaus auf den Flügeln der Musik

Vor 35.000 bis 40.000 Jahre starb irgendwo auf der Schwäbischen Alb ein Singschwan. Aus einer seiner Speichen schnitzte ein Mensch eine Flöte. Als der Mensch in der Höhle, die wir heute Geißenklösterle nennen, sich aufhielt, zerbrach die Flöte und die Bruchstücke blieben als Abfall auf dem Boden liegen, wo sie von Erde zugedeckt wurden. Leider sind nicht alle Bruchstücke gefunden worden. Daher wissen wir nicht, wie das Mundstück aussah und auch nicht, wie viele Löcher die Flöte hatte oder wie lang sie genau war.

Die Nachbildung, die so exakt wie möglich und ebenfalls aus einem Schwanenknochen gemacht wurde, hat einen sehr hohen, durchdringenden Klang, den man in der Ausstellung MenschenZeit in der Versunkenen Geschichte hören kann. Kommt ins Museum und erlebt eine klangvolle Kostprobe aus der frühen Menschheitsgeschichte!