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Auf der Suche nach dem Verborgenen

Symposium am 14. November stimmt auf "Röntgenjahr" 2020 ein

Aus der Wissenschaft nicht wegzudenken: die Errungenschaften der Röntgentechnik. Hier Wissenschaftler des German Mummy Projects auf der Suche nach neuen Erkenntnissen. © rem, Foto: Maria Schumann

Im kommenden Jahr feiert eine bahnbrechende Erfindung ihren 125. Geburtstag: die Röntgenstrahlen. Um auf dieses Jubiläum einzustimmen laden die Universität Mannheim und die Reiss-Engelhorn-Museen am Donnerstag, den 14. November 2019 zu einem Symposium ein. Unter dem Titel „Innenansichten – Die Welt vor Röntgen“ widmen sich Wissenschaftler aus verschiedenen Fachgebieten der Suche nach dem Verborgenen.

Röntgentechnik enthüllt älteste Schriften von Archimedes

Höhepunkt ist ein Festvortrag um 19 Uhr, der in Kooperation mit dem Mannheimer Altertumsverein präsentiert wird. Zu Gast ist Prof. Dr. Uwe Bergmann von der renommierten Stanford University. Er präsentiert die faszinierende Geschichte eines über 1000 Jahre alten Pergaments von seinem Ursprung im antiken Konstantinopel bis zu seiner Erforschung mit modernsten Methoden.

Archimedes von Syrakus (287-212 v. Chr.) zählt zu den bedeutendsten Denkern. Die ältesten Schriften des Mathematikers waren unter Schimmel, neuzeitlichen Fälschungen und mittelalterlichen Bibeltexten verborgen. Mit Hilfe eines intensiven, haarfeinen Röntgenstrahls gelang es einem Forscherteam, die schwachen Spuren der zumeist ausgelöschten und verdeckten Tinte wieder sichtbar zu machen. Der Referent zeigt an diesem Abend faszinierende Methoden im Umgang mit dem handschriftlichen Kulturerbe der Menschheit. 

Das Symposium findet im Fuchs-Petrolub-Saal (O 138) in der Universität Mannheim statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten unter: innenansichten@​uni-mannheim.de

Programm des Symposiums

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