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Biennale für aktuelle Fotografie

Ausstellung "Reconsidering Icons" ab 29. Februar im Museum Weltkulturen

Wie entstand die erste Fotografie der Welt? - Jojakim Cortis & Adrian Sonderegger, Making of “La cour du dumaine du Gras” (by Joseph Nicéphore Niépce, 1826), 2012, aus der Serie Icons, 2012–heute | Courtesy Sammlung Freunde der Fotostiftung Schweiz, Winterthur

Drei Städte, sechs Museen - die Biennale für aktuelle Fotografie beleuchtet vom 29. Februar bis 26. April 2020, wie Fotografien im Guten wie im Schlechten auf uns – Betrachtende und Bildschaffende gleichermaßen – einwirken.

Mit der Ausstellung "Reconsidering Icons" ist die Biennale zu Gast im Museum Weltkulturen D5. Nur wenige der Milliarden von Bildern auf der Welt sind zu Ikonen geworden. Die Schau zeigt keine ikonischen Bilder und doch ist sie voll davon. Sie führt verschiedene Projekte aus den vergangenen Jahren zusammen, die Strategien der Neugestaltung, Überarbeitung und Neudefinition nutzen. Manche Projekte kehren zurück an den Entstehungsort ikonischer Bilder. Manche rekonstruieren sie. Manche spüren ikonischen Bildern in ihren verschiedenen medialen Erscheinungsformen nach. Manche nutzen neue Technologien wie Virtual Reality und 3D-Modeling, um uns zu Bildern zurückzuführen, die in früheren Epochen der Fotografie entstanden sind.

Unabhängig von dem jeweiligen gezeigten künstlerischen Vorgehen nähert sich "Reconsidering Icons" dem ikonischen Bild als einer komplexen Form von kulturellem Gemeingut. Diese verlangt nach einer kritischen und philosophischen Betrachtung, aber auch nach einer spielerischen: Wenn ikonische Bilder unsere gemeinschaftliche Vorstellungskraft prägen, sollten wir fantasievoll mit ihnen umgehen.

In Kooperation mit ZEPHYR und Forum Internationale Photographie (FIP)

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