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Koloniales Erbe in Museen

Neuer Audio-Podcast gewährt Einblick in Provenienzforschung

afrikanische Reliefplatte aus Bronze

Reliefplatte: Würdenträger mit Bläser und Begleiter. Königtum Benin, Nigeria, 16./17. Jh. © rem, Foto: Carolin Breckle

Unser neuer Audio-Podcast widmet sich einem aktuellen Thema: dem Umgang mit dem kolonialen Erbe. Die Aufarbeitung von Objekten aus kolonialen Kontexten ist mit großen Herausforderungen verbunden. So umfasst allein die Weltkulturen-Sammlung der Reiss-Engelhorn-Museen rund 40.000 Exponate aus fünf Kontinenten.

Welchen Weg die Stücke bis ins Museum zurückgelegt haben, ist bisher oft nur lückenhaft dokumentiert. Hier setzt die Provenienzforschung an, die der Herkunft auf den Grund geht. Im Gespräch mit Moderator Norman Schäfer gewähren Dr. Sarah Nelly Friedland, rem-Direktorin für Archäologie und Weltkulturen, und Aziz Sandja einen spannenden Einblick ins Thema.

Spuren der kolonialen Vergangenheit

Aziz Sandja stammt aus Togo und berichtet, welche Spuren die koloniale Vergangenheit bis heute in seiner Heimat hinterlassen hat. Der Germanist und Kulturwissenschaftler arbeitet seit April 2021 an den Reiss-Engelhorn-Museen. Er sichtet, untersucht und digitalisiert zwei Sammlungen, die beide einen direkten Bezug zu ehemaligen deutschen Kolonialgebieten haben: Die eine geht auf Theodor Bumiller zurück, der im 19. Jahrhundert an Militärexpeditionen in (Deutsch-)Ostafrika teilgenommen hat, die andere brachten Frank und Pauline Thorbecke von ihrer Kamerun-Reise 1911-13 mit.

Reinhören

Zu hören ist der rem-Podcast der Reihe „Culture after Work“ auf allen gängigen Plattformen wie Spotify, Anchor FM, Google Podcasts und Apple Podcasts. Die Reihe wird unterstützt von Roche.

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