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Mannheims Belle Époque

Flucht ins Vergnügen

Arbeitszeiten von bis zu zehn Stunden täglich bei drei bis sechs Urlaubstagen pro Jahr lassen wenig Freizeit. Oft reicht am Abend nur die Flucht ins Vergnügen in eines der rund zehn Varietés in Mannheim wie Apollo-Theater, Amicitia oder Colloseum (heute Capitol). Große Stars treten dort auf: die Pariser Diseuse Yvette Guilbert, oft von Toulouse-Lautrec dargestellt, der Couplet-Sänger Otto Reuter, die Clowns Charlie Rivel und Grock oder die Tänzerin, Sängerin und Kurtisane „La Belle Otéro“. In der Konzerthalle des Rosengartens sowie am Nationaltheater gastieren gefeierte Schauspielerinnen wie Eleonora Duse und Sarah Bernhardt oder die Tänzerin Isadora Duncan. Mannheim steht damals mit an der Spitze deutscher Unterhaltungskultur.

Videos zur Ausstellung

Lassen Sie sich von Kurator Andreas Krock per Video in Mannheims Belle Époque entführen.

Zur Videoführung

Großzügige Grünflächen und Parkanlagen werden angelegt wie der Friedrichspark bei der Alten Sternwarte und der Luisenpark entlang des Neckars, benannt nach Großherzogin Luise. Zum 300-jährigen Stadtjubiläum entsteht als Visitenkarte der Stadt die einzigartige Jugendstilanlage von Bruno Schmitz am Friedrichsplatz mit der Kunsthalle als angrenzender Ausstellungsbau. Der Erste Weltkrieg verhindert den ebenfalls dort geplanten Bau des Reiß-Museums.

Blick in die Ausstellung

Die Ausstellung präsentiert das Kaleidoskop einer atemberaubenden Epoche.

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rem-Blog

Im rem-Blog widmet sich Ausstellungskurator Andreas Krock den „Gesichtern der Großstadt“.

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Blick durchs Schlüsselloch

Ein schwarzes Brautkleid? Erfahren Sie, was es mit dem Neuzugang der Sammlung auf sich hat.

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