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Mannheims Belle Époque

Hektik der Großstadt

Mit über 100 000 Einwohnern zählt Mannheim um 1900 zu den Großstädten, die von Bevölkerungswachstum und Bautätigkeit geprägt sind. Für die zentrale Wasserversorgung und Kanalisation werden sämtliche Straßen aufgerissen. Als neues Wahrzeichen entsteht der Wasserturm, mit dem sich der städtebauliche Akzent vom Schloss in Richtung Planken und Friedrichsplatz verschiebt.

Paris als Vorzeigemetropole des 19. Jahrhunderts dient als Vorbild für breit angelegte, gepflasterte Straßen zum Flanieren und für die neuen Verkehrsmittel. 1900 wird in Paris die erste Metrolinie eröffnet. Zeitgleich wird in Mannheim die Pferdebahn durch die elektrische Straßenbahn ersetzt.

Videos zur Ausstellung

Lassen Sie sich von Kurator Andreas Krock per Video in Mannheims Belle Époque entführen.

Zur Videoführung

Bis 1903 werden in der Innenstadt ca. zwei Drittel der Gebäude neu errichtet bzw. umgebaut. Eindrucksvolle Geschäfts- und Bankhäuser sowie öffentliche Gebäude sind sichtbarer Ausdruck einer aufstrebenden Industrie-, Handels- und Wirtschaftsmetropole. Bis 1914 wächst die Einwohnerzahl auf über 200.000, auch bedingt durch die höchsten Löhne, die damals in Baden gezahlt werden. Die Nachfrage nach Dienstboten in Mannheim ist in dieser Zeit am größten in ganz Deutschland.

Blick in die Ausstellung

Die Ausstellung präsentiert das Kaleidoskop einer atemberaubenden Epoche.

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rem-Blog

Im rem-Blog widmet sich Ausstellungskurator Andreas Krock den „Gesichtern der Großstadt“.

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