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Mannheims Belle Époque

Mobilität und Mode

Alles scheint in Bewegung an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Mobilität heißt das Zauberwort. Droschken werden zunehmend durch den 1886 entwickelten „Verbrennungsmotor auf vier Rädern“ von Carl Benz abgelöst. Zugleich wird die Straße zum Schauplatz modischer Auftritte und das Schaufensterbummeln zur beliebten Freizeitbeschäftigung. Luxuriöse Warenhäuser in Mannheim wie Kander, Schmoller, Wronker und das Modehaus Engelhorn sorgen für den neuesten Pariser Chic. Wer es sich leisten kann, trägt Kreationen berühmter Modeschöpfer wie Mariano Fortuny in Venedig oder Paul Poiret in Paris. Beide befreien die Frauen vom Korsett. Parallel dazu wird der Büstenhalter erfunden.

Videos zur Ausstellung

Lassen Sie sich von Kurator Andreas Krock per Video in Mannheims Belle Époque entführen.

Zur Videoführung

Hut, Schirm und Handschuhe sind bei Frauen das absolute „Muss". Bei den Herren herrscht Einheitsgrau bzw. Schwarz/Weiß und nur die Barttracht und Hüte wechseln: vom Zylinder über die Melone bis zum Strohhut bzw. der sogenannten Kreissäge in der Sommerfrische. Neben der Uniform dominieren zu festlichen Anlässen bei den Damen prächtige Roben, getreu der damaligen Devise: die Frau ist der wichtigste Schmuck des Mannes.

Blick in die Ausstellung

Die Ausstellung präsentiert das Kaleidoskop einer atemberaubenden Epoche.

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rem-Blog

Im rem-Blog widmet sich Ausstellungskurator Andreas Krock den „Gesichtern der Großstadt“.

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Blick durchs Schlüsselloch

Ein schwarzes Brautkleid? Erfahren Sie, was es mit dem Neuzugang der Sammlung auf sich hat.

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