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Mannheims Belle Époque

Schicksalsfrauen und Malerfürsten

Das Bild der bürgerlichen Frau bestimmt die Kunst der Belle Époque wie keine andere Epoche. Schönster Schmuck des Mannes soll sie sein, sittsam als Ehefrau wie Mutter und zugleich attraktiv und gesellschaftsfähig. Dies drückt sich in unzähligen Porträts dieser Zeit aus.

Damalige Malerfürsten wie Franz von Lenbach und Franz von Stuck huldigen ihrem weiblichen Publikum in anmutigen Posen und schmeichelhaftem Äußeren, was ihren Erfolg zusätzlich steigert. Im Vordergrund stehen künstlerische Perfektion und psychologische Erfassung des Gegenübers. Als „Seelenmaler“ verstehen sie es, das Innerste der Porträtierten nach außen zu kehren, wie der aus Mannheim stammende Otto Propheter.

Videos zur Ausstellung

Lassen Sie sich von Kurator Andreas Krock per Video in Mannheims Belle Époque entführen.

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Doch die Abhängigkeit vom Auftraggeber macht sie auch zu Modemalern ihrer Zeit. Der Porträtstil droht in akademischer Perfektion sowie modischer Beliebigkeit zu erstarren. Dabei erinnern die statuarischen Posen der Dargestellten an Porträtfotografien, oft Vorlagen für die Gemälde, um die damals große Nachfrage nach Gesellschaftsporträts bedienen zu können.

Blick in die Ausstellung

Die Ausstellung präsentiert das Kaleidoskop einer atemberaubenden Epoche.

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rem-Blog

Im rem-Blog widmet sich Ausstellungskurator Andreas Krock den „Gesichtern der Großstadt“.

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