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Mannheims Belle Époque

Soziale Gegensätze

Mannheim verdankt seinen Aufstieg in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts drei Faktoren: seiner Lage an Rhein und Neckar, dem seit 1840 kontinuierlichen Ausbau des Eisenbahnschienennetzes und schließlich der Aufgeschlossenheit seiner Stadtväter gegenüber den Neuerungen der Zeit. Zum 300-jährigen Stadtjubiläum 1907 weiht der badische Großherzog Friedrich I. den Industriehafen als zweitgrößten Binnenhafen des Kontinents ein, an dem das größte Mühlenzentrum Europas entsteht. Erfinder, Pioniere und Existenzgründer aus ganz Deutschland können ihre Ideen erfolgreich umzusetzen und tragen in den kommenden Jahren zu Wachstum und Wohlstand der Stadt bei.

Videos zur Ausstellung

Lassen Sie sich von Kurator Andreas Krock per Video in Mannheims Belle Époque entführen.

Zur Videoführung

Dem wirtschaftlichen und finanziellen Erfolg des neuen Besitzbürgertums stehen Wohnungsnot und mangelnde Hygiene bei einem Großteil der Bevölkerung gegenüber. Zwischen 1850 und 1907 hat sich die die Bevölkerungszahl um das Siebenfache auf über 170.000 Einwohner vergrößert. Mehr als die Hälfte davon stammt nicht mehr aus Mannheim. Rund 30.000 Arbeiter leben damals schon in der Stadt. Privates Mäzenatentum, Stiftungen des Großbürgertums sowie der Bau von Werkswohnungen durch Industrielle tragen zu einem gewissen Ausgleich bei. Neben exklusiven Villenvierteln wie der Oststadt entstehen in manchen Stadtteilen wie dem Jungbusch oder auf dem Lindenhof Arbeiterwohnquartiere mit relativ hoher Wohndichte.

Blick in die Ausstellung

Die Ausstellung präsentiert das Kaleidoskop einer atemberaubenden Epoche.

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rem-Blog

Im rem-Blog widmet sich Ausstellungskurator Andreas Krock den „Gesichtern der Großstadt“.

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