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Forschung

Das Forschungsprojekt „Eiszeitfenster Oberrheingraben“

Seit Ende 2016 konnte dank einer großzügigen Förderung der Klaus Tschira Stiftung das Forschungsprojekt „Eiszeitfenster Oberrheingraben“ mit seiner Arbeit beginnen. Es vereint Wissenschaftler aus den Reiss-Engelhorn-Museen, dem Curt-Engelhorn Zentrum Archäometrie sowie der Universität Potsdam. Untersucht werden eiszeitliche Knochenfunde aus der Sammlung Reis, die sich über die Curt-Engelhorn-Stiftung an den Reiss-Engelhorn-Museen befindet. Ausgehend von der besonderen Qualität und Quantität der Sammlung hinsichtlich Objektanzahl, Artenspektrum und Probenqualität leistet das interdisziplinär angelegte Projekt einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Klima- und Umweltentwicklung im Oberrheingraben bzw. in Südwestdeutschland für die letzten 400.000 Jahre.

Ausgewählte Probenserien werden mit modernsten Methoden untersucht. Durchgeführt werden beispielsweise radiometrische und bioarchäologische Untersuchungen wie die 14C-Datierung zur Altersbestimmung, die stabile Isotopenanalyse zur Ernährungs- und Umweltrekonstruktion sowie die Paläogenetik zur Klärung von Verwandtschaftsverhältnissen und Stammesgeschichte  verschiedener Arten. Von besonderem Interesse ist, dass auf Basis genetischer Analyseergebnisse auch grundsätzlich relative Altersaussagen gemacht werden können.

Erste Forschungsergebnisse werden anlässlich der Eröffnung der Sonderausstellung „Eiszeit-Safari“ im Museum Weltkulturen der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim im September 2021 vorgestellt.

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