Direkt zum Inhalt

Glaubensschätze

Religiöse Kunst und Kultur

Über Jahrhunderte hinweg war das Weltbild des Abendlandes christlich geprägt. Das Weltgeschehen erklärte man sich durch göttliches Eingreifen. Diese Vorstellungen schlugen sich besonders in der religiösen Kunst und Kultur nieder. Kirchenräume und das Instrumentarium des christlichen Kultes wurden mit höchster Kunstfertigkeit aus kostbarsten Materialien gefertigt: Erlesene Artefakte als Abglanz des Himmels – höchster Aufwand und Glanz zur Ehre Gottes. Die Verehrungspraktiken und Vorstellungen vom Eingreifen Gottes veränderten sich im Laufe der Jahrhunderte, mit ihnen die Kultorte und Kultgegenstände: Sie wurden zeitgemäßer. Doch immer sprachen glänzende Objekte und prächtige Ausstattungen die emotionalen und sensitiven Seiten der Menschen an.

Videos zur Ausstellung

Kuratorin Dr. Irmgard Siede präsentiert Ihnen sakrale Kostbarkeiten aus den Beständen der Reiss-Engelhorn-Museen.

Zur Videoführung

Die Romanik zeigte den am Kreuze hängenden Jesus als souveränen Christkönig, das späte Mittelalter hob das Leiden des Gekreuzigten hervor. Neben ihm rückten auch Maria und die Heiligen als Fürsprecher ins Zentrum der Verehrung. Der Barock, die Zeit der Gegenreformation, kannte neue Heilige wie Franziskus Regis und Teresa d’Avila. Das Kruzifix des Barock schloss letztlich an die dramatische Formulierung auf den Leinwänden von Peter Paul Rubens an. Über alle Veränderungen hinweg und bis heute eint das Zeichen und Symbol des Kreuzes alle Christen. Es steht für die Verbindung von Irdischem und Überirdischem.

Blick in die Ausstellung

Entdecken Sie religiöse Kunst aus den Sammlungsbeständen der Reiss-Engelhorn-Museen.

zur Bildergalerie

rem-Blog

Was sind das für Heilige? Irmgard Siede widmet sich der Darstellung von Heiligenfiguren in der Ausstellung „Glaubensschätze“.

Zum Beitrag

Blick durchs Schlüsselloch

Gemeinsam mit Restauratorin Gisela Gulbins blicken wir auf die Restaurierungsarbeiten der Ausstellung zurück.

Zum Video

zurück zum Seitenanfang