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Glaubensschätze

Der Rother Altar

Der Rother Altar ist das bedeutendste Stück der Sammlung christlicher Kunst in den Reiss-Engelhorn-Museen. Aus der Pfarrkirche in Sauldorf gelangte er 1831 an seinen letzten Aufstellungsort in der Kapelle St. Sebastian in Roth bei Sauldorf. Hier blieb er bis 1909. Er war ursprünglich ein spätgotischer Wandelaltar, ein Schreinaltar mit bemalten Flügeln, die an bestimmten Tagen aufgeklappt wurden. Die farbig gefassten Schnitzfiguren im Schrein werden der Werkstatt des Niklaus Weckmann aus Ulm zugeschrieben und um 1513 datiert. Sie zeigen eine Madonna mit Kind, zwei Engel bekrönen sie. Neben Maria stehen jeweils zwei Heilige: Sebastian und Katharina, Barbara und Johannes der Täufer.

Videos zur Ausstellung

Kuratorin Dr. Irmgard Siede präsentiert Ihnen sakrale Kostbarkeiten aus den Beständen der Reiss-Engelhorn-Museen.

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Schrein und Figuren waren so bedeutend, dass sie den Modernisierungen des Barock nicht zum Opfer fielen, sondern neu gerahmt wurden. Dank glücklicher Umstände blieben diese Einfassungen aus gedrehten Säulen mit Weinranken bis heute erhalten. Ihr großes Vorbild ist Gian Lorenzo Berninis Tabernakel in St. Peter in Rom.

Blick in die Ausstellung

Entdecken Sie religiöse Kunst aus den Sammlungsbeständen der Reiss-Engelhorn-Museen.

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rem-Blog

Was sind das für Heilige? Irmgard Siede widmet sich der Darstellung von Heiligenfiguren in der Ausstellung „Glaubensschätze“.

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Blick durchs Schlüsselloch

Gemeinsam mit Restauratorin Gisela Gulbins blicken wir auf die Restaurierungsarbeiten der Ausstellung zurück.

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