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Ethische Richtlinien

Zur Präsentation menschlicher Überreste in Ausstellungen

Aufgabe eines Museums ist neben Sammeln, Bewahren und Forschen das Vermitteln und Präsentieren in Ausstellungen. Ob menschliche Überreste gezeigt werden, bestimmt die thematische Ausrichtung des Museums oder der Ausstellung.

Die ethischen Richtlinien der weltweiten Museumsgemeinschaft ICOM besagen, dass sterbliche Überreste sicher zu verwahren und respektvoll zu behandeln sind. Analysen müssen professionell erfolgen und den Interessen und Glaubensgrundsätzen der gesellschaftlichen, ethnischen oder religiösen Gruppen, denen die Überreste entstammen, Rechnung tragen.

Seit Jahrtausenden sind Mumien ein Bestandteil der Natur- und Menschheitsgeschichte. Untersuchungen an diesen wertvollen Lebensarchiven ermöglichen wichtige Erkenntnisse über Leben und Leiden der Menschen in vergangenen Zeiten. Unter der Maßgabe einer pietätvollen Präsentation widmet sich die Ausstellung „MUMIEN – Geheimnisse des Lebens“ diesem Thema. Über die zeitliche und räumliche Dimension hinaus werden außerdem moderne Analysemethoden vorgestellt.

Literaturhinweise

  • Regine Schulz: Den Tod überwinden lernen: Gedanken zur Ausstellung von Mumien in Museen. In: Mumien. Der Traum vom ewigen Leben. Hrsg. Alfried Wieczorek / Wilfried Rosendahl. Darmstadt 2015. S. 13 - 16
  • Mumien und Museen. Sonderausgabe der Mannheimer Geschichtsblätter. Hrsg.: Alfried Wieczorek, Wilfried Rosendahl, Hermann Wiegand. Verlag Regionalkultur Heidelberg-Ubstadt-Weiher-Basel 2009

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