Anlässlich des Europäischen Tags der Restaurierung stellen wir Ihnen ein Gemälde vor, das seit vielen Jahrzehnten eine besondere Rolle im Leben der Autorin spielt und jetzt in der Sonderausstellung „AUFGETAUCHT!“ zu bewundern ist. Erfahren Sie mehr über das „Mädchen im Korsett“ von Philipp Klein und seine Restaurierung.
Die Art und Weise, wie Museen Wissen generieren, kuratieren und teilen, befindet sich in einem steten Wandel – angetrieben durch neue technologische Möglichkeiten und veränderte Erwartungen des Publikums. Digitale Technologien eröffnen dabei grundlegend neue Wege, um Sammlungen zu präsentieren und Forschungsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In diesem Kontext haben wir an den Reiss-Engelhorn-Museen ein bewusst experimentelles Projekt realisiert: „Köstliche Details: Filigrane Mannheim-Ansichten durch die Linse“.
Aktuell bereiten wir unsere neue Sonderausstellung „AUFGETAUCHT!“ vor, die am 21. September ihre Tore öffnet. Die ersten Gemälde sind bereits da und warten im Depot auf ihren großen Auftritt. Darunter befinden sich auch zahlreiche „Wiederentdeckungen“, die seit mehr als 100 Jahren erstmals wieder öffentlich präsentiert werden. Diese liefern spannende Einblicke in Leben und Werk des Impressionisten Philipp Klein.
Heute arbeiten Bühnen mit modernster Technik, um Publikum und Sinne zu fesseln. Aber auch im 18. Jahrhundert gab es bereits beeindruckende mechanische Bühneneffekte – und das ganz ohne Strom. Das Dalberg’sche Bühnenmodell gewährt faszinierende Einblicke in die ausgeklügelte Theatermaschinerie der damaligen Zeit. Es ist ein Höhepunkt unserer bedeutenden Theatersammlung.
Bunt bemalte Branntweinflaschen waren einst repräsentative Geschenke. Es handelte sich dabei um Freundschafts- oder Liebesgaben. Mit ihnen sollten Herz und Hand der Angebeteten erobert werden. In unserer Sammlung gibt es schöne Beispiele. Aktuell sind sie in der Sonderausstellung „Zum Wohl!“ zu bewundern.
Endlich Spargel-Saison! Dampfende Spargelstangen mit Butter, Schinken und dazu ein Glas Weißwein – eine Köstlichkeit nicht nur in der Spargelstadt Schwetzingen! Bis heute gilt das frisch gestochene und in speziellen Töpfen gegarte Gemüse als lukullischer Genuss. Auch am Hofe von Kurfürst Carl Theodor kam es auf den Tisch – und zwar nicht nur als Speise.
„Heute schon gezwitschert“ oder einen „gepfiffen“, „Gänsewein getrunken“ oder „vor dem Heidelberger Fasse gekniet“? Beim geselligen Beisammensein spielt neben der Unterhaltung und dem Essen auch das Trinken seit jeher eine wichtige Rolle. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich im Laufe der Menschheitsgeschichte unzählige Redensarten dazu etabliert haben.
Am 10. Dezember 2024 steht ein besonderes Jubiläum an: Der 300. Geburtstag von Kurfürst Carl Theodor. Überall in der Rhein-Neckar-Region gibt es zu seinen Ehren Veranstaltungen. Wir feiern das Geburtstagskind mit der Ausstellung „Ein Kurfürst auf Zukunftskurs“. Wie Carl Theodor selbst seine Wiegenfeste und Namenstage begangen hat, verraten wir in diesem Beitrag.
Auch ein Kurfürst braucht mal Urlaub! Carl Theodor hat seine Sommerfrische im 18. Jahrhundert besonders gern im Schwetzinger Schloss samt schattigem Garten verbracht. Dort hielt er es mit der Kleidung leger und auch damals schon sorgte ein Bad und Speiseeis für Abkühlung.
Die Natur bot den Künstlerinnen und Künstlern des Jugendstils reiche Inspiration. Ende des 19. Jahrhunderts wurden Motive aus Flora und Fauna in beinahe allen Bereichen der dekorativen Kunst schier endlos variiert. Besonders beliebt waren Pflanzen und Tiere im und um das Wasser herum wie Libellen und Seerosen.