Willkommen im rem-Blog

In unserem Blog gewähren wir regelmäßig neue Einblicke in unsere Sammlungen und Forschungsprojekte. Hier kommen unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als Autoren direkt zu Wort. Schauen Sie mit ihnen hinter die Museumskulissen.

Die Heilige Familie

Pünktlich zu Weihnachten nehmen wir ein besonderes Gemälde aus den rem-Sammlungen in den Blick. Das Bild „Die Heilige Familie“ wurde um 1720 von einem grandiosen Maler des Rokoko geschaffen – Giovanni Antonio Pellegrini, der auf seinen Reisen auch in Mannheim Station machte.

Ein fast königliches Grab

Ein besonderes Highlight der Dauerausstellung „Ägypten – Land der Unsterblichkeit“ ist die originalgetreue Rekonstruktion der Sargkammer des Sennefer. Er lebte in der Zeit von Amenhotep II., der von 1428 bis 1397 v. Chr. regierte, und errichtete in Theben-West ein großes Grab mit einer sehr ungewöhnlich dekorierten Sargkammer.

Die Porträtmumien August des Starken

Gemeinsam mit einem internationalen Team von Mumienforschern und Ägyptologen haben die Mannheimer Experten vom German Mummy Project erstmals zwei besondere Mumien umfassend untersucht. Die Porträtmumien wurden im 18. Jahrhundert von August dem Starken erworben.

Mit Carl und Anna Reiß durch Japan

Als die Geschwister Carl und Anna Reiß 1893 ihre große Weltreise antraten, die sie vom Hafen von Marseille ausgehend über China, Japan und Nordamerika wieder nach Mannheim führte, waren die beiden bereits ein im wahrsten Sinne des Wortes erfahrenes Reisegespann. Zahlreiche Reisen durch Europa und den Nahen Osten hatten sie bereits gemeinsam absolviert, bevor es sie dieses Mal in den Fernen Osten zog.

Frauen auf großer Fahrt

Im 19. Jahrhundert machten sich die ersten Touristen auf den Weg nach Ägypten, Italien oder Japan. Unter ihnen befanden sich auch zahlreiche Frauen. Dabei begleiteten sie nicht nur ihre Ehemänner – teils erhofften sie sich auch von Leiden zu kurieren oder folgten einer missionarischen Berufung. Einige waren nicht aus freien Stücken unterwegs, doch vielfach brachen sie einfach auf, um die Welt zu erkunden. Die hierfür notwendigen Vorbereitungen waren oftmals ungleich langwieriger als heute.

Das Geheimnis der „goldenen Pforte“

Blick ins Labor: Die über 1000 Jahre alte sogenannte "goldenen Pforte“ des Mainzer Klosters St. Alban gibt den Wissenschaftlern seit ihrer Wiederentdeckung im 19. Jahrhundert Rätsel auf. Ein wichtiges Puzzleteil zur Lösung dieses Rätsels liegt nun vor. Dank modernster Methoden gelang es im Mannheimer Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie die Herkunft dieses einzigartigen Objektes zu entschlüsseln.