Willkommen im rem-Blog

In unserem Blog gewähren wir regelmäßig neue Einblicke in unsere Sammlungen und Forschungsprojekte. Hier kommen unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als Autoren direkt zu Wort. Schauen Sie mit ihnen hinter die Museumskulissen.

Ein fast königliches Grab

Ein besonderes Highlight der Dauerausstellung „Ägypten – Land der Unsterblichkeit“ ist die originalgetreue Rekonstruktion der Sargkammer des Sennefer. Er lebte in der Zeit von Amenhotep II., der von 1428 bis 1397 v. Chr. regierte, und errichtete in Theben-West ein großes Grab mit einer sehr ungewöhnlich dekorierten Sargkammer.

Die Porträtmumien August des Starken

Gemeinsam mit einem internationalen Team von Mumienforschern und Ägyptologen haben die Mannheimer Experten vom German Mummy Project erstmals zwei besondere Mumien umfassend untersucht. Die Porträtmumien wurden im 18. Jahrhundert von August dem Starken erworben.

Mit Carl und Anna Reiß durch Japan

Als die Geschwister Carl und Anna Reiß 1893 ihre große Weltreise antraten, die sie vom Hafen von Marseille ausgehend über China, Japan und Nordamerika wieder nach Mannheim führte, waren die beiden bereits ein im wahrsten Sinne des Wortes erfahrenes Reisegespann. Zahlreiche Reisen durch Europa und den Nahen Osten hatten sie bereits gemeinsam absolviert, bevor es sie dieses Mal in den Fernen Osten zog.

Frauen auf großer Fahrt

Im 19. Jahrhundert machten sich die ersten Touristen auf den Weg nach Ägypten, Italien oder Japan. Unter ihnen befanden sich auch zahlreiche Frauen. Dabei begleiteten sie nicht nur ihre Ehemänner – teils erhofften sie sich auch von Leiden zu kurieren oder folgten einer missionarischen Berufung. Einige waren nicht aus freien Stücken unterwegs, doch vielfach brachen sie einfach auf, um die Welt zu erkunden. Die hierfür notwendigen Vorbereitungen waren oftmals ungleich langwieriger als heute.

Das Geheimnis der „goldenen Pforte“

Blick ins Labor: Die über 1000 Jahre alte sogenannte "goldenen Pforte“ des Mainzer Klosters St. Alban gibt den Wissenschaftlern seit ihrer Wiederentdeckung im 19. Jahrhundert Rätsel auf. Ein wichtiges Puzzleteil zur Lösung dieses Rätsels liegt nun vor. Dank modernster Methoden gelang es im Mannheimer Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie die Herkunft dieses einzigartigen Objektes zu entschlüsseln.

Graffiti als individuelle Zeugnisse des Reisens

Unzählige Graffiti und Inschriften an den Pyramiden, der Sphinx und den kolossalen Portalfiguren von Abu Simbel zeugen bis heute von dem ungebrochenen Wunsch nach persönlicher Verewigung. Seit jeher verspüren Reisende beim Anblick der mächtigen Bauwerke des Alten Ägyptens Ehrfurcht und Begeisterung. Der tiefempfundene Wunsch, das Erleben eines solch erhebenden Moments für die Nachwelt zu dokumentieren, ist angesichts dieser emotionalen Ausnahmesituation und des starken Stimulus dieser magischen Orte nur allzu menschlich.

Die Expedition eines Zehnjährigen – der junge Wilhelm Reiß

Stets zog es den Mannheimer Wilhelm Reiß auf Expeditionen in die Welt hinaus. Er erkundete Griechenland, die Azoren und Madeira, verbrachte viele Jahre in Südamerika und erklomm im Jahr 1872 als erster das 5900 Meter hohe Vulkanmassiv Cotopaxi in Ecuador. Doch musste auch ein internationaler Forschungsreisender einmal klein beginnen.