Schlagwort: Starke Frauen

Waldstillleben mit Maus

Wir freuen uns über einen Neuzugang. Ein Werk der 1843 in Mannheim geborenen Künstlerin Anna Peters bereichert ab sofort unsere Gemäldesammlung. Dank der großzügigen Unterstützung des rem-Fördererkreises konnten wir das Ölbild mit dem Titel „Waldstillleben mit Maus“ bei einer Auktion ersteigern.

Sarah Bernhardt – Muse der Belle Époque

Vor 100 Jahren starb Sarah Bernhardt (1844-1923). Sie war eine Meisterin der Vermarktung: darstellende wie bildende Künstlerin, Enfant terrible, Markengesicht und zeitlebens in Konkurrenz zur „göttlichen“ Schauspieldiva Eleonora Duse. Aus heutiger Sicht war die Bernhardt ein Mega-Star, dem es gelang, von unten – ihre Mutter und all ihre Tanten waren Kurtisanen – als Workaholic und Influencerin in den Theaterolymp aufzusteigen.

Mode unter freiem Himmel – Walde Huth zum 100. Geburtstag

Walde Huth war eine herausragende Fotografin, deren oft unkonventioneller Stil nachfolgende Generationen geprägt hat. Wie kaum eine andere besaß sie ein Gefühl für anmutige Inszenierungen, vollendete Lichtsetzung und grafische Kontraste. Ob formale Sachaufnahmen, emphatische Portraits oder avantgardistische Modeaufnahmen – immer setzen ihre Aufnahmen die Menschen, Models wie auch simple Gebrauchsgegenstände perfekt in Szene.

Der Weg der Frau zur Kunst

Die internationale Kunstausstellung Biennale in Venedig gibt der Kunst von Frauen in diesem Jahr viel Raum. Dies nehmen wir zum Anlass, drei Künstlerinnen aus der Kurfürstenzeit vorzustellen. Sie sind mit ihren Werken in der rem-Gemäldesammlung vertreten. Zum Handwerk der Malerei kamen sie noch auf ganz anderem Weg, als es heute üblich ist.

Frauen auf großer Fahrt

Im 19. Jahrhundert machten sich die ersten Touristen auf den Weg nach Ägypten, Italien oder Japan. Unter ihnen befanden sich auch zahlreiche Frauen. Dabei begleiteten sie nicht nur ihre Ehemänner – teils erhofften sie sich auch von Leiden zu kurieren oder folgten einer missionarischen Berufung. Einige waren nicht aus freien Stücken unterwegs, doch vielfach brachen sie einfach auf, um die Welt zu erkunden. Die hierfür notwendigen Vorbereitungen waren oftmals ungleich langwieriger als heute.