In unserem Blog gewähren wir regelmäßig neue Einblicke in unsere Sammlungen und Forschungsprojekte. Hier kommen unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler direkt zu Wort. Schauen Sie mit ihnen hinter die Museumskulissen.
Im Februar feiern wir zwei Geburtstage: den 150. Geburtstag von Paula Modersohn-Becker und den 155. von Philipp Klein. Beide Maler sind mit Werken in unserer aktuellen Sonderausstellung „AUFGETAUCHT!“ vertreten. Im rem-Blog erinnern wir an ihr Treffen in der Künstlerkolonie Worpswede.
In ihrer Langzeitdokumentation „Geographies of Drought” setzt sich die international erfolgreiche Fotografin Margaret Courtney-Clarke mit Dürre, sozialer Ungleichheit und menschlicher Resilienz in ihrem Heimatland Namibia auseinander. Ihre klaren, manchmal surrealen und oft berührenden Bilder sind noch bis 5. Juli 2026 in ZEPHYR – Raum für Fotografie zu sehen.
Um den Karpfen ranken sich zahlreiche Mythen und Bräuche. Er gilt als Glücksbringer und kommt bei vielen an Weihnachten und Neujahr auf den Tisch. Den faszinierenden Tieren widmet sich auch die Künstlerin Marta Klonowska mit ihren Glasskulpturen.
Die Reiss-Engelhorn-Museen setzen ihren Weg zu mehr Barrierefreiheit und Teilhabe konsequent fort. In diesem Jahr wurde mit „Museum für die Ohren“ ein weiteres innovatives Format realisiert, das die Zugänglichkeit zur Dauerausstellung „Versunkene Geschichte“ nachhaltig erweitert. Eine neue App lädt zum Entdecken ein.
Das kulturelle Erbe ist ein „wunderschönes Chaos”. Um es digital zugänglich zu machen, bräuchten Museen hochpräzise KI-Skalpelle. Die Realität zwingt sie jedoch zum Schweizer Taschenmesser. Allgemeine KI-Modelle sind fehleranfällig und oft ungeeignet – aber meist die einzig verfügbare Option. Das ist ein riskantes Paradoxon, denn auf dem Spiel steht das wichtigste Kapital der Museen: das Vertrauen der Gesellschaft.
In den Depots der archäologischen Sammlungen der Reiss-Engelhorn-Museen lagert eine Fülle von Objekten, die durch Ausgrabungen vor der Zerstörung gerettet wurden. Zahlreiche mit Gips ummantelte Erdblöcke stammen noch aus dem großen Gräberfeld auf dem Hermsheimer Bösfeld, das vor über 20 Jahren beim Bau der SAP-Arena ausgegraben wurde. Darin verbergen sich eiserne Waffen und Riemengarnituren, aber auch Schmuck aus Glas, Bunt- und Edelmetall.
Anlässlich des Europäischen Tags der Restaurierung stellen wir Ihnen ein Gemälde vor, das seit vielen Jahrzehnten eine besondere Rolle im Leben der Autorin spielt und jetzt in der Sonderausstellung „AUFGETAUCHT!“ zu bewundern ist. Erfahren Sie mehr über das „Mädchen im Korsett“ von Philipp Klein und seine Restaurierung.
Anlässlich der großen Sonderausstellung „Saurier – Faszination Urzeit“ kehrt ein Schatz aus dem Naturalienkabinett von Kurfürst Carl Theodor nach mehr als 200 Jahren erstmals wieder nach Mannheim zurück. Der weltweit erste erkannte Flugsaurier-Fund sorgte von der Quadratestadt aus für Furore. Das außergewöhnliche Fossil verrät nicht nur mehr über das Leben in der Urzeit, sondern erzählt auch ein spannendes Kapitel der Forschungsgeschichte.
Die Ausstellung „MusikWelten“ schafft mit einer Fülle einzigartiger Instrumente und Objekte verschiedener Epochen und Regionen einen sinnlichen Zugang zum Menschheitsphänomen Musik. Seit kurzem sind auch drei große Baining‑Masken wieder in der Schau zu bewundern. Die kostbaren Exponate aus Ozeanien kamen bei nächtlichen Feuertänzen zum Einsatz.
Die Art und Weise, wie Museen Wissen generieren, kuratieren und teilen, befindet sich in einem steten Wandel – angetrieben durch neue technologische Möglichkeiten und veränderte Erwartungen des Publikums. Digitale Technologien eröffnen dabei grundlegend neue Wege, um Sammlungen zu präsentieren und Forschungsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In diesem Kontext haben wir an den Reiss-Engelhorn-Museen ein bewusst experimentelles Projekt realisiert: „Köstliche Details: Filigrane Mannheim-Ansichten durch die Linse“.