Direkt zum Inhalt

Spielkarten und Kartenmacher in Mannheim und der Kurpfalz

Spielkarten
Tier-Tarock, Mannheim, Waisenhaus, um 1780. Kupferstich. © rem, Foto: Maria Schumann

Kabinettausstellung in Kooperation mit der Spielkartengesellschaft Bube Dame König

1.6.2019 - 30.6.2019 im Museum Zeughaus

Die kleine Kabinettausstellung im ersten Obergeschoss des Museums Zeughaus widmet sich Mannheimer und Kurpfälzer Spielkarten, die hier seit dem 18. Jahrhundert hergestellt und in Umlauf gebracht worden sind.

Die frühesten Beispiele von Spielkarten sind Kupferstiche und handgemalte Karten aus adligem Besitz. Gebrauchskarten wurden im Holzschnitt gedruckt und sind ab Mitte des 15. Jahrhunderts nachweisbar. In Mannheim war das Gewerbe ab dem 18. Jahrhundert und mit Unterbrechungen bis 1932 vertreten. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts waren es hauptsächlich Handwerker, danach aber auch Fabrikanten, die in ihren Druckereien auch Spielkarten herstellten. Zeitweise wurden Spielkarten von der Kurpfälzischen Regierung durch Stempelung einer Karte (z.B. Herz-Ass) besteuert. Die Einnahmen aus der Spielkartensteuer flossen hier nicht in die Staatskasse, sondern kamen dem „Hospital und Waisenhaus“ in Mannheim zugute.

Der Eintritt ist im Ticket Ständige Sammlungen enthalten.