Ort: rem-Stiftungsmuseen C4,12, ZEPHYR (1. OG)
Eintritt: 10 Euro
Ohne Anmeldung.
Thema
Anlässlich der Ausstellungseröffnung sprechen Serghei Duve, Fotograf und aktueller Gewinner in der Kategorie „Newcomer“, und ZEPHYR-Leiterin Stephanie Herrmann über dessen prämierte Serie „Bright Memory“. In der Serie wird aus einer persönlichen Spurensuche und Dokumentation des Privaten eine Erzählung über komplexere Zusammenhänge mit politischer Brisanz: Der in der Republik Moldau geborene deutsche Fotograf zeigt die engen Verbindungen seiner Familie zur alten Heimat Transnistrien, einem international nicht anerkannten Gebiet. Eine vielschichtige Arbeit über Identität und Herkunft, Alltag und Politik.
Serghei Duve wurde 1999 in Chișinău, Moldawien geboren. Seine Eltern zogen mit der Familie nach Deutschland, als er ein Jahr alt war. Seitdem besuchte er deutsche Kindergärten und Schulen, während er in einem russischen Haushalt aufwuchs und mit seinen Eltern Russisch sprach. Sein Interesse an der Fotografie begann, als er zu seinem zehnten Geburtstag seine erste Kamera erhielt. Seit 2021 studiert er an der Fachhochschule Hannover den Studiengang Visual Journalism and Documentary Photography.
Der Leica Oskar Barnack Award (LOBA) zählt zu den international renommiertesten und hochdotiertesten Auszeichnungen im Bereich der Fotografie. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr setzt ZEPHYR – Raum für Fotografie der Reiss-Engelhorn-Museen die Kooperation mit dem Kamerahersteller Leica Camera AG fort.Die Pop-up-Ausstellung präsentiert eine Auswahl von rund 50 Arbeiten und vereint die ausgezeichneten Beiträge der Haupt- und Newcomer-Kategorie des LOBA 2025 mit weiteren nominierten Positionen aus der Shortlist. Diese vermitteln einen facettenreichen Überblick über globale Themen und aktuelle Tendenzen der zeitgenössischen Fotografie.
Eine Veranstaltung anlässlich der Sonderausstellung Zu Gast: Der Leica Oskar Barnack Award
