Die neue Frau in den 1920er Jahren

06.11.2024 | 12:30 Uhr | Mittagspausenführung

Ort: rem-Stiftungsmuseen C4,12, Treffpunkt: Museumskasse

Dauer: 30 Minuten

Teilnahmegebühr: 5 Euro inkl. Eintritt in die Ausstellung

Ohne Anmeldung. 

Thema

In der Mittagspausen-Führung widmet sich Kurator Prof. Dr. Claude W. Sui einem besonderen Aspekt der Ausstellung SACHLICH NEU: Die 1920er Jahre waren wegweisend für die Emanzipation der Frau. Die Frau war unabhängig, dynamisch und selbstbewusst und wurde vermehrt als selbständige Künstlerin wahrgenommen. Sie ging aus, fuhr Auto, rauchte und trieb Sport. Frauen erfanden für sich eine neue Rolle, erkämpften sich ihren Platz in der Arbeitswelt und brachten ihr neu gefundenes Selbstvertrauen durch Mode und Spiel mit ihren Reizen zum Ausdruck. Charakteristisch für die Zwanziger war ein neues androgynes Erscheinungsbild. Hosenanzüge und flaches Schuhwerk wurden nun auch für Frauen salonfähig und symbolisierten die neu empfundene Gleichstellung zwischen Mann und Frau.

Über die Ausstellung

2025 jährt sich die legendäre Mannheimer Ausstellung „Neue Sachlichkeit“ zum 100. Mal. Aus diesem Anlass präsentieren die Reiss-Engelhorn-Museen mit dem Forum Internationale Photographie die Sonderausstellung „SACHLICH NEU“. Die Schau zeigt vom 22. September 2024 bis 27. April 2025 eindrucksvolle Werke der beiden wichtigsten Fotografen der Neuen Sachlichkeit: August Sander (1876-1964) und Albert Renger-Patzsch (1897-1966). Ihre Inkunabeln der 1920er- und 30er-Jahre treten dabei erstmals in einen spannenden Dialog mit Foto-Ikonen des international preisgekrönten Fotografen Robert Häusser (1924-2013). Die Ausstellung stellt faszinierende Korrespondenzen zwischen den Fotografien der drei Künstler her und konzentriert sich auf die Themen „Porträt und Menschendarstellungen“, „Industrie und Menschen bei der Arbeit“ sowie „Landschaftsräume“. Darüber hinaus geben die rund 120 in der Ausstellung präsentierten Bilder umfangreiche Einblicke in die verschiedenen Werkphasen der drei Protagonisten.

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