Ort: rem-Stiftungsmuseen C4,12, Treffpunkt: Museumskasse
Teilnahmegebühr: 4 Euro zzgl. Eintritt in die Ausstellung
Ohne Anmeldung. Teilnehmerzahl begrenzt.
Über die Ausstellung
Die Ausstellung „Geographies of Drought“ der 1949 geborenen Fotografin Margaret Courtney-Clarke basiert auf einer Langzeitdokumentation. In klaren, manchmal surrealen und oft berührenden Bildern porträtiert sie die extreme Dürre in ihrem Heimatland Namibia und deren soziale und politische Folgen.Es ist das Porträt eines Landes, in dem der existenzbedrohende Wassermangel das Leben und den Alltag der Menschen in vielerlei Hinsicht bestimmt. Namibia gehört zu den trockensten Regionen der Erde, die globale Klimakrise verschärft die Situation. Die permanente Wasserknappheit ist einer der Gründe, warum Namibia trotz seines Reichtums an natürlichen Ressourcen und Bodenschätzen von großer sozialer Ungleichheit geprägt ist. Große Teile der Bevölkerung gelten als multidimensional arm. Voller Empathie und Respekt richtet Courtney-Clarke ihr Augenmerk besonders auf den Einfallsreichtum und die hohe Resilienz, mit denen Frauen in Namibia und in Afrika allgemein ihren Lebensalltag bewältigen.Die Ausstellung wird erstmals bei ZEPYHR - Raum für Fotografie gezeigt. Sie ist der Gewinnerbeitrag des Open Call „Namibia - A Photographic View“, den die Reiss-Engelhorn-Museen gemeinsam mit der Abteilung für Kultur und Tourismus der Stadt Windhoek im Rahmen ihrer Projektpartnerschaft 2024 ausgerufen hatten.
Eine Veranstaltung anlässlich der Sonderausstellung Margaret Courtney-Clarke: Geographies of Drought
