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Dienstag, 6. November 2018 | 14:30 Uhr

Kuchenschlacht und Kaffeepulver

Kuchenschlacht
Reisen Sie mit uns zu den Anfängen der Kaffee-Kultur © rem

mit Kuratorin Dr. Irmgard Siede, rem, und Dr. Christine Möhrs, Institut für Deutsche Sprache

Treffpunkt: Café Herrdeegen in E2,8

Teilnahmegebühr: 12 Euro inkl. Ausstellungseintritt, Führung sowie Kaffee und Kuchen

Anmeldung unter Tel 0621 - 293 31 50 oder buchungen.rem@​mannheim.de 

Freuen Sie sich auf einen Nachmittag voller barocker Genüsse. Im Mittelpunkt stehen exotische Köstlichkeiten, die im 18. Jahrhundert nach Europa kamen. Kaffee aus dem Orient, Tee aus China und heiße Schokolade aus Südamerika wurden schnell zu beliebten Modegetränken. Genossen wurden sie aus feinem Porzellangeschirr, das zuerst aus Fernost importiert wurde und um dessen geheime Herstellung bald die Alchimisten wetteiferten.

Im Barock entstanden auch die ersten Kaffeehäuser. Wo könnte man besser an diese Tradition erinnern als im ältesten Café Mannheims – dem Café Herrdegen. Gemütlich bei Heißgetränk und Kuchen lauschen die Teilnehmer unterhaltsamen Anekdoten. Dr. Christine Möhrs vom Institut für Deutsche Sprache berichtet, wo Worte wie Kuchenschlacht oder Konditorei ihren Ursprung haben.

Danach geht es ins Museum Zeughaus C5. Dort führt Kuratorin Dr. Irmgard Siede durch die Sonderausstellung „Von Pulverdampf und Schlachtidyll“. Diese beweist eindrucksvoll, dass Porzellan nicht zu Unrecht den Beinamen „weißes Gold“ trägt. Die Ausstellung versammelt fragile Kostbarkeiten aus der berühmten Frankenthaler Porzellanmanufaktur, die unter Kurfürst Carl Theodor gegründet wurde.  

Eine Veranstaltung anlässlich der Ausstellung Von Pulverdampf und Schlachtidyll