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Dienstag, 26. März 2019 | 19:00 Uhr

Kotzebue und Goethe

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August von Kotzebue wurde am 23. März 1819 in Mannheim ermordet. © rem, Foto: Jean Christen

mit Dr. Julia Bohnengel, Universität Heidelberg

Ort: literaturforum Schillerhaus B5,7

Eintritt: 7 Euro, ermäßigt 5 Euro

Anmeldung unter 0621-293.3150

Vor 200 Jahren wurde in Mannheim der Schriftsteller August von Kotzebue erstochen. Aus diesem Anlass beleuchtet der Vortrag das Verhältnis zwischen Kotzebue und Goethe. Wie standen die beiden bedeutenden Dichter zueinander?

Kaum ein anderer zeitgenössischer Schriftsteller dürfte für Goethe eine solch unmittelbare Herausforderung dargestellt haben wie der 1761 in Weimar geborene August von Kotzebue. Mit seinen rund 230 erhaltenen Schauspielen, Rührstücken und Komödien war Kotzebue nicht nur der erfolgreichste Dramenautor seiner Zeit, er stritt auch vehement für eine der Weimarer Klassik entgegengesetzte Kulturpolitik. Der Vortrag widmet sich dem ambivalenten Verhältnis Goethes zu dem jüngeren Kollegen, dem er zwar „ausgezeichnetes Talent“, aber auch eine „gewisse Nullität“ attestierte.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Goethe-Gesellschaft Mannheim, Rhein-Neckar e.V. und den Reiss-Engelhorn-Museen.