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Donnerstag, 17. Januar 2019 | 19:00 Uhr

100 Jahre Weimarer Nationalversammlung

und die Arbeit des Unterausschusses für die Grundrechte

Dr. Thomas Wirth, Rechtsanwalt

Ort: Museum Zeughaus C5, Florian-Waldeck-Saal

Eintritt frei

Vor 100 Jahren nahm in Weimar die verfassungsgebende Nationalversammlung ihre Arbeit auf. Die Wahl am 19.01.1919 war die erste wirklich demokratische Wahl in der deutschen Geschichte. Zum ersten Mal konnten auch Frauen wählen, das Wahlalter war von 25 auf 20 Jahre heruntergesetzt worden und die Wahlbeteiligung lag über 83%. Was passierte im Wahlkampf kurz nach dem Ende des Ersten Weltkrieges? Welche Abgeordneten aus der Pfalz und Baden konnten in den ersten Monaten die Ausgestaltung der Weimarer Republik prägend beeinflussen? Welche Initiativen gab es zur Erarbeitung einer neuen Verfassung? Und welchen Einfluss hatten insbesondere die Vertreter der radikalen Parteien bei der Beratung der Grundrechte im Unterausschuss des Verfassungsausschusses. Plakate, Dokumente und historische Film- und Tonausschnitte illustrieren den Vortrag. Sie ermöglichen einen Einblick in diese Zeit der Unsicherheit und des Umschwungs.

Eine Veranstaltung des Mannheimer Altertumsvereins www.mannheimer-altertumsverein.de