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Mittwoch, 24. April 2019 | 14:30 Uhr

Von Volksbädern und Aborthäuschen

Bau Wasserturm
Für Großprojekte wie den Bau des Wasserturms wurden viele Arbeiter benötigt. © MARCHIVUM

Vortrag mit Kunsthistorikerin Tanja Vogel

Ort: Museum Weltkulturen D5, Anna-Reiß-Saal

Teilnahmegebühr: 5,50 Euro, ermäßigt 4,50 Euro

Anmeldung: unter 0621 - 293 31 50 oder buchungen.rem@​mannheim.de

Der Vortrag gewährt ungewöhnliche Einblicke in die Geschichte Mannheims. Er entführt an die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Im Mittelpunkt steht jedoch nicht der Glamour dieses goldenen Zeitalters für die Quadtratestadt, sondern das Leben der einfachen Leute. Tanja Vogel, Expertin für Stadtgeschichte, widmet sich nicht prächtigen Villen, sondern lenkt den Blick auf Volksbäder und Aborthäuschen. 

Um 1900 wurde Mannheim zur pulsierenden Großstadt. In wenigen Jahren verdoppelte sich die Einwohnerzahl auf mehr als 200.000. Zahlreiche Bauprojekte – wie Wasserturm und Rosengarten – wurden verwirklicht. Benz-Mobil und elektrische Straßenbahnen sorgten für mehr Mobilität. Die Ära wurde geprägt von technischen Errungenschaften, voranschreitender Industrialisierung, aber auch sozialen Gegensätzen. Neben exklusiven Villenvierteln wie der Oststadt entstanden im Jungbusch und auf dem Lindenhof dicht bevölkerte Arbeiterwohnquartiere.

Mehr über diese aufregende Epoche, erfahren Sie in der Ausstellung Belle Époque.

Kulturschmaus am Nachmittag

Die Reihe „Kulturschmaus am Nachmittag" bietet älteren Kulturbegeisterten ein spannendes Programm aus Kunst, Wissenschaft und Geschichte. Interessierte sind herzlich willkommen. Jede Veranstaltung klingt gemütlich bei Kaffee und Kuchen aus.

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