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Dienstag, 27. Oktober 2020 | 19:00 Uhr

ENTFÄLLT // Begrenzte Mobilität auf Transit-Autobahnen

Brüggemann - Zephyr

Die Veranstaltung muss leider entfallen.

Vortrag mit Axel Dossmann

Ort: Museum Zeughaus C5, Florian-Waldeck-Saal

Eintritt: 3 Euro

Anmeldung erforderlich unter rem.buchungen@​mannheim.de oder Tel 0621 – 293 37 71. Bitte beachten Sie: Ihre Anmeldung kann montags bis freitags, jeweils bis 15 Uhr entgegengenommen werden. Dies gilt auch für Anmeldungen, die per Mail eingehen.

Thema

Für Volkspolizei und Staatssicherheit war die Transit-Autobahn ein Dienst an der „offenen Grenze“. Transitstrecken galten als potentieller Handlungsraum für Spione, „Menschenschlepperbanden" und Flüchtlinge. Fotografieren verboten! In den Archiven finden sich Bilder der Volkspolizei und Staatssicherheit wie auch private Versuche, diese sinnliche Erfahrung des DDR-Sozialismus fotografisch zu fixieren. War die Transitreise für manche Westdeutsche eine „Schule der Diktatur“ (F. C. Delius), erwies sich der Transitverkehr für ostdeutsche Blicke als ein verführerisches „Fließband“ westlicher Warenwelt. Der Vortrag des Medienhistorikers Axel Doßmann führt Szenen aus der Zeit des Kalten Krieges und der Entspannungspolitik auf ostdeutschen Autobahnen vor Augen.

Axel Doßmann, 1968 in Ost-Berlin geboren, ist Historiker am Jenaer Lehrstuhl für Geschichte in Medien und Öffentlichkeit. Er hat 2003 mit einer Kulturgeschichte der Autobahnen promoviert. Zurzeit bereitet er eine Ausstellung zur „fotografierten DDR“ im BMBF-Projekt „Diktaturerfahrung und Transformation“ an der Universität Jena vor.

Eine Veranstaltung anlässlich der Sonderausstellung „Jörg Brüggemann: wie lange noch“ präsentiert von ZEPHYR im Museum Weltkulturen D5. Weitere Informationen unter www.zephyr-mannheim.de

Allgemeine Sicherheits- und Hygienemaßnahmen

Bitte schützen Sie sich und andere beim Besuch dieser Veranstaltung, indem Sie sich an die aufgrund der Corona-Pandemie geltenden Sicherheits- und Hygienemaßnahmen halten: Halten Sie einen Mindestabstand von 2 Metern zur nächsten Person ein. Tragen Sie einen Mund- und Nasenschutz. Husten und niesen Sie in Ihre Armbeuge und beachten Sie die weiteren Hygienehinweise (Desinfektion, Hände waschen). Bewegen Sie sich nur auf den vorgegebenen Wegen durch das Gebäude. Vermeiden Sie Ansammlungen vor den Ausstellungsobjekten. Folgen Sie den Anweisungen des Personals. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Bildnachweis: © Jörg Brüggemann