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Die Forschungsstelle „Geschichte und kulturelles Erbe“

Die Forschungsstelle „Geschichte und kulturelles Erbe“ (FGKE) mit Sitz in der Heidelberger Villa Poensgen verbindet in neuartiger Weise Kulturwissenschaft und Kulturvermittlung. Sie bildet einerseits eine Forschungseinrichtung der Universität Heidelberg, angesiedelt am Historischen Seminar, andererseits steht sie in engster Verbindung mit den Reiss-Engelhorn-Museen (rem) in Mannheim.

Ihre Finanzierung erfolgt durch die Curt-Engelhorn-Stiftung (CES). Wissenschaftlich ist die FGKE auf die Erforschung kultureller und transkultureller Prozesse ausgerichtet. Dazu gehört das gesamte kulturelle Erbe, aus dem unser kulturelles Gedächtnis erwachsen ist. Im Mittelpunkt steht der Zeitraum von der Spätantike bis zur Renaissance, doch werden diese Grenzen auch überschritten. Die Schwerpunktthemen werden im Verbund mit den rem erarbeitet. Durch internationale Kongresse, Workshops und eigene Forschungen wird zu diesen Themen der wissenschaftliche Stand erfasst und vorangetrieben. Die Umsetzung der Ergebnisse erfolgt im Rahmen von Ausstellungen, Filmproduktionen, Vorträgen, Pressekonferenzen und Publikationen für ein breiteres Publikum.

Die Universität Heidelberg bietet durch diese Kooperation mit der CES ein neues Modell zur Beschleunigung, Bündelung und Sicherstellung des Wissens- und Wissenschaftstransfers in die Öffentlichkeit. Derzeit wird eine große, international ausgerichtete Ausstellung über die Päpste von der Antike bis zur Renaissance in enger Kooperation mit dem Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen, den Vatikanischen Museen, der Biblioteca Apostolica Vaticana, der Fabbrica di San Pietro und dem Archivio Segreto Vaticano und mit eigenen Forschungen und Tagungen vorbereitet, die 2017 in den rem in Mannheim zu sehen sein wird www.paepste2017.de 

Ferner sind Ausstellungsschwerpunkte zur Weltkulturerbestätte Kloster Lorsch sowie zur Mittelmeerwelt (Städte, Handel, Kulturen usw.) in Planung.