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Zeichen des Friedens und der Freundschaft kommt nach Mannheim

Künstlerin Nessi Nezilla schafft Skulptur „PAPERBOMB“ für Zeughausgarten – Vorbote wurde heute überreicht

Gruppenbild mit vier Männern und einer Frau in einem Garten, sie halten kleine Skulptur in form einer Origami-Atombombe in Holzschachtel

Übergabe der kleinen Skulptur „PAPERBOMB“ im Zeughausgarten // v.l.n.r. Helmut Augustin, Präsident des Salon Diplomatique, Künstlerin Nessi Nezilla, Folker Zöller, Honorarkonsul von Frankreich, Oberbürgermeister Christian Specht, Wilfried Rosendahl, Generaldirektor der Reiss-Engelhorn-Museen © rem, Foto: Maria Schumann

Nur einige Zentimeter groß ist die Skulptur „PAPERBOMB“, die die Künstlerin Nessi Nezilla heute dem Mannheimer Oberbürgermeister Christian Specht überreicht hat. Damit befindet dieser sich in prominenter Gesellschaft. Schließlich erhielt der französische Präsident Emmanuel Macron vor Kurzem von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ebenfalls eine Ausgabe als Staatsgeschenk. Die Miniaturversion ist allerdings nur ein Vorbote. Im kommenden Jahr findet eine mit zwei Meter Höhe deutlich größere Skulptur eine Heimat in Mannheim – und zwar im Zeughausgarten der Reiss-Engelhorn-Museen.

Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft

Insgesamt vier monumentale Skulpturen werden als Mahnmal für den Frieden und Zeichen der Freundschaft in Frankreich und Deutschland aufgestellt. Die ausgewählten französischen Orte Tulle, Hartmannswillerkopf und Oradour-sur-Glane waren während des Ersten Weltkriegs Schauplatz von unbarmherzigen Schlachten und während des Zweiten Weltkriegs von brutalen Kriegsverbrechen. „PAPERBOMB“ will laut der Künstlerin ein Zeichen der Versöhnung setzen. Die Kosten für das Projekt trägt der Mannheimer Salon Diplomatique durch extra hierfür eingeworbene Spenden.

„Es ist ein tolles Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft, dass neben drei Skulpturen in Frankreich auch eine PAPERBOMB zu uns nach Mannheim kommt. Damit wird auch die Zusammenarbeit der Reiss-Engelhorn-Museen, des Institut français und der Stadt Mannheim gewürdigt.“, betont Oberbürgermeister Christian Specht. „Der Zeughausgarten ist ein geschichtsträchtiger Ort, schließlich wurden in der Kurfürstenzeit im Zeughaus die Kugeln gegen die französischen Angreifer gelagert.“ „Das Waffenlager wird nun zum Friedensgarten“, ergänzt rem-Generaldirektor Prof. Dr. Wilfried Rosendahl.

Stell dir vor, alle Bomben wären aus Papier

Stell dir vor, alle Bomben wären aus Papier – von dieser Idee ließ sich Nessi Nezilla bei ihrer Arbeit „PAPERBOMB“ leiten. Die deutsch-italienische Künstlerin übertrug das bekannte Friedenssymbol der Origami-Kraniche in unsere heutige Zeit. Um zu zeigen, wie fragil der Frieden ist, hat sie Atombomben aus Origami geschaffen. Die Skulpturen wirken zerbrechlich wie aus Papier, sind jedoch aus Aluminium gegossen.

Alle Interessierten können die Arbeit „PAPERBOMB“ bereits für kurze Zeit am Wochenende rund um den französischen Nationalfeiertag im Zeughausgarten bewundern. Eine Skulptur ist am 13. und 14. Juli 2024 zu Gast, bevor sie sich auf den Weg zu ihrem Bestimmungsort am Hartmannswillerkopf macht.

Die extra für Mannheim geschaffene Version wird dann passend zum Europatag am 9. Mai 2025 in der Quadratestadt in Empfang genommen und dauerhaft im Zeughausgarten montiert.

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