In unserem Blog gewähren wir regelmäßig neue Einblicke in unsere Sammlungen und Forschungsprojekte. Hier kommen unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler direkt zu Wort. Schauen Sie mit ihnen hinter die Museumskulissen.
Unsere Sammlung Weltkulturen und Naturkunde beherbergt nicht nur einzigartige Artefakte aus allen Erdteilen, sondern in ihrem Archiv auch bedeutende Schriftquellen. Eine wichtige Quelle für die Forschung ist der Nachlass des kolonialzeitlichen Tierhändlers Josef Menges. Der Nachlass konnte nun dank einer Förderung der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) restauratorisch behandelt und für die Zukunft bewahrt werden.
Noch bis 21. Juni 2026 können Sie sich in der Sonderausstellung „Glasmenagerie“ von den gläsernen Tierskulpturen der polnischen Bildhauerin Marta Klonowska verzaubern lassen. Auch das Begleitbuch ist bereits ein kleines Gesamtkunstwerk. Es steht in der Tradition der Künstlerbücher und lädt über die Ausstellung hinaus zum Entdecken der faszinierenden Arbeiten ein.
An Fronleichnam hat ein Prachtstück aus unseren Sammlungen wieder seinen großen Auftritt: die Sonnenmonstranz des Augsburger Goldschmieds Johann Jakob Frings. Sie stammt aus dem 17. Jahrhundert und übernimmt bei der traditionellen Prozession eine wichtige Rolle.
Über 1.000 Jahre nach seinem Tod liefern moderne Analyseverfahren neue Erkenntnisse über das Leben und die Grablege Ottos des Großen. Unser Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie (CEZA) trug mit Isotopen- und Datierungsanalysen maßgeblich dazu bei, die Identität des im Magdeburger Dom Bestatteten zu klären.
Noch bis 14. Juni können Sie bei uns preisgekrönte Fotografie bewundern. Der Leica Oskar Barnack Award 2025 ist zu Gast. Die Ausstellung präsentiert die beiden Gewinnerbeiträge sowie ausgewählte Positionen aus der Shortlist. Rund 50 Arbeiten zeigen in bewegenden Motiven gesellschaftlich relevante Themen und Tendenzen der zeitgenössischen Fotografie. Sie geben den Menschen hinter den Statistiken und Schlagzeilen eine Stimme.
Die Reiss-Engelhorn-Museen beherbergen einen besonderen Schatz: die weltweit größte und bedeutendste Sammlung an Frankenthaler Porzellan. Jetzt gibt es Grund zur Freude. Dank einer Schenkung von Gerda Tschira bereichert und ergänzt die kostbare Porzellan-Sammlung der Familie Bassermann-Jordan dauerhaft unsere Bestände. Es handelt sich um 145 wertvolle Plastiken und Geschirre. Wir stellen Ihnen ausgewählte Stücke vor.
Unserer Sonderausstellung „AUFGETAUCHT!“ ist nur noch bis 6. April 2026 zu sehen. Zum Finale werfen wir einen Blick auf das Plakatmotiv und erzählen seine Geschichte. Was hat es mit dem „Mann beim Bade“ auf sich? Gemeinsam mit den Impressionisten reisen wir an die „weißblauen“ Seen.
Wüsten zählen zu den lebensfeindlichsten Naturräumen der Erde – Landschaften, in denen alles auf das Wesentliche reduziert ist. An diesem Spannungsfeld setzt die Fotografin Margaret Courtney-Clarke mit ihrer Langzeitdokumentation „Geographies of Drought“ an. Im Fokus stehen Frauen, die ihren Alltag in den unwirtlichen Wüsten Namibias meistern – mit Würde und unerschütterlicher Widerstandskraft.
Vor 20 Jahren machte unser Archäologen-Team auf dem Mannheimer Lindenhof eine Entdeckung, die bis heute noch Rätsel aufgibt. Was hat es mit dem Skelettfund auf sich? Verschiedene Untersuchungen und Analysen brachten unter anderem Erkenntnisse zu Alter, Größe und Herkunft.
Im Februar feiern wir zwei Geburtstage: den 150. Geburtstag von Paula Modersohn-Becker und den 155. von Philipp Klein. Beide Maler sind mit Werken in unserer aktuellen Sonderausstellung „AUFGETAUCHT!“ vertreten. Im rem-Blog erinnern wir an ihr Treffen in der Künstlerkolonie Worpswede.