In unserem Blog gewähren wir regelmäßig neue Einblicke in unsere Sammlungen und Forschungsprojekte. Hier kommen unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler direkt zu Wort. Schauen Sie mit ihnen hinter die Museumskulissen.
Die Reiss-Engelhorn-Museen beherbergen einen besonderen Schatz: die weltweit größte und bedeutendste Sammlung an Frankenthaler Porzellan. Jetzt gibt es Grund zur Freude. Dank einer Schenkung von Gerda Tschira bereichert und ergänzt die kostbare Porzellan-Sammlung der Familie Bassermann-Jordan dauerhaft unsere Bestände. Es handelt sich um 145 wertvolle Plastiken und Geschirre. Wir stellen Ihnen ausgewählte Stücke vor.
Unserer Sonderausstellung „AUFGETAUCHT!“ ist nur noch bis 6. April 2026 zu sehen. Zum Finale werfen wir einen Blick auf das Plakatmotiv und erzählen seine Geschichte. Was hat es mit dem „Mann beim Bade“ auf sich? Gemeinsam mit den Impressionisten reisen wir an die „weißblauen“ Seen.
Wüsten zählen zu den lebensfeindlichsten Naturräumen der Erde – Landschaften, in denen alles auf das Wesentliche reduziert ist. An diesem Spannungsfeld setzt die Fotografin Margaret Courtney-Clarke mit ihrer Langzeitdokumentation „Geographies of Drought“ an. Im Fokus stehen Frauen, die ihren Alltag in den unwirtlichen Wüsten Namibias meistern – mit Würde und unerschütterlicher Widerstandskraft.
Vor 20 Jahren machte unser Archäologen-Team auf dem Mannheimer Lindenhof eine Entdeckung, die bis heute noch Rätsel aufgibt. Was hat es mit dem Skelettfund auf sich? Verschiedene Untersuchungen und Analysen brachten unter anderem Erkenntnisse zu Alter, Größe und Herkunft.
Im Februar feiern wir zwei Geburtstage: den 150. Geburtstag von Paula Modersohn-Becker und den 155. von Philipp Klein. Beide Maler sind mit Werken in unserer aktuellen Sonderausstellung „AUFGETAUCHT!“ vertreten. Im rem-Blog erinnern wir an ihr Treffen in der Künstlerkolonie Worpswede.
In ihrer Langzeitdokumentation „Geographies of Drought” setzt sich die international erfolgreiche Fotografin Margaret Courtney-Clarke mit Dürre, sozialer Ungleichheit und menschlicher Resilienz in ihrem Heimatland Namibia auseinander. Ihre klaren, manchmal surrealen und oft berührenden Bilder sind noch bis 5. Juli 2026 in ZEPHYR – Raum für Fotografie zu sehen.
Um den Karpfen ranken sich zahlreiche Mythen und Bräuche. Er gilt als Glücksbringer und kommt bei vielen an Weihnachten und Neujahr auf den Tisch. Den faszinierenden Tieren widmet sich auch die Künstlerin Marta Klonowska mit ihren Glasskulpturen.
Die Reiss-Engelhorn-Museen setzen ihren Weg zu mehr Barrierefreiheit und Teilhabe konsequent fort. In diesem Jahr wurde mit „Museum für die Ohren“ ein weiteres innovatives Format realisiert, das die Zugänglichkeit zur Dauerausstellung „Versunkene Geschichte“ nachhaltig erweitert. Eine neue App lädt zum Entdecken ein.
Das kulturelle Erbe ist ein „wunderschönes Chaos”. Um es digital zugänglich zu machen, bräuchten Museen hochpräzise KI-Skalpelle. Die Realität zwingt sie jedoch zum Schweizer Taschenmesser. Allgemeine KI-Modelle sind fehleranfällig und oft ungeeignet – aber meist die einzig verfügbare Option. Das ist ein riskantes Paradoxon, denn auf dem Spiel steht das wichtigste Kapital der Museen: das Vertrauen der Gesellschaft.
In den Depots der archäologischen Sammlungen der Reiss-Engelhorn-Museen lagert eine Fülle von Objekten, die durch Ausgrabungen vor der Zerstörung gerettet wurden. Zahlreiche mit Gips ummantelte Erdblöcke stammen noch aus dem großen Gräberfeld auf dem Hermsheimer Bösfeld, das vor über 20 Jahren beim Bau der SAP-Arena ausgegraben wurde. Darin verbergen sich eiserne Waffen und Riemengarnituren, aber auch Schmuck aus Glas, Bunt- und Edelmetall.